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17. November 2017 12:51

Phoenix Contact Kolloquium überzeugt mit neuem Format

Die Podiumsdiskussion mit Schriftsteller Kristof Magnusson (Mitte) Professor Dr. Jürgen Krahl, Präsident der Hochschule OWL, und Angela Josephs, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Phoenix Contact, sorgte für kurzweilige Unterhaltung

Markus Henne begeisterte mit seinem Poetry Slam

Die Hauptakteure des 20. Phoenix Conatct Kolloqiums: Klaus Eisert von Phoenix Contact, Markus Henne, Kristof Magnusson, Prof. Dr. Jürgen Krahl und Angela Josephs (v.l.)

Zum 20-jährigen Jubiläum des Phoenix Contact Kolloqium, das am 16. November in der Lipperlandhalle in Lemgo stattfand, lauschten die Gäste erstmals einer Diskussionsrunde auf dem Podium statt eines einzelnen Vortrags. Zu Gast war Kristof Magnusson, der im Gespräch mit Professor Dr. Jürgen Krahl, Präsident der Hochschule OWL, und Angela Josephs, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Phoenix Contact, interessante Einblicke in den Berufsalltag eines Schriftstellers gab.

Zu Beginn der Veranstaltung sorgte Überraschungsgast und Poetry Slammer Markus Henne für die richtige Einstimmung. Er ist Masterstudent im Studiengang Life Science Technologies an der Hochschule OWL und schreibt aktuell seinen Master an der ETH Zürich. In seinem kurzweiligen Slam dankte er Phoenix Contact für die Unterstützung der Hochschule in den vergangenen Jahrzehnten. Der 26-Jährige nutzte die Metapher von Studierenden als kleinen Lichtern, die mithilfe der Hochschule und Unternehmen wie Phoenix Contact heller erstrahlen – sei es in der Lehre durch die Bereitstellung von Gastdozenten oder der Möglichkeit, ein Duales Studium zu machen.

Mit zwei Kostproben aus seinem Roman „Das war ich nicht“ fesselte Kristof Magnusson im Anschluss das Publikum und ließ es mitten in die Zweifel eines Pulitzerpreisträgers eintauchen, der gerade seine zweite Nominierung erhalten und Angst vor dem Altern hat. Oftmals verbringe er über ein Jahr mit der Recherche, für „Arztroman“ habe er eine Notärztin auf Schritt und Tritt begleitet und sei auch im Rettungswagen mitgefahren. „Hierbei bin ich mir großer Verantwortung bewusst, die man mit dem Vertrauen erhält, das mir von den Personen entgegengebracht wird“, schilderte der 41-Jährige.

Darüber hinaus sei „Dichtung ein Verdichten von Leben“, sagte Magnusson. Schließlich verpacke man so viele wertvolle Eindrücke in eine kleine Szene. Auf die Frage aus dem Publikum, ob er sich vorstellen könne, demnächst das Lebensfeld Bildung für seine Recherchen für ein neues Buch zu nutzen, antwortete er: „Als Recherchefeld ist das Thema Bildung sicher hochinteressant – als doppeltes Lehrerkind schrecke ich jedoch davor zurück, mich diesem Feld zu nähern.“

Das nächste Phoenix Contact Kolloquium findet am 15. November 2018 statt.