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29. März 2018 12:03

Precision Farming verbindet Kontinente

In der SmartFactoryOWL erhielten die Besucherinnen und Besucher lebhafte Einblicke in die Möglichkeiten und Herausforderungen der Industrie 4.0.

Der Leiter des International Office, James O’Reilly, führte die US-amerikanischen Studierenden durch ihren Besuch an der Hochschule OWL.

25 Studierende von der University of Missouri aus den USA haben im Rahmen ihrer zehntägigen Deutschlandreise den Hochschulstandort Lemgo besucht. In der SmartFactoryOWL fand ein reger Austausch zum Thema Precision Farming statt.

Im Wintersemester 2018/2019 startet an der Hochschule OWL der neue Bachelor-Studiengang Precision Farming. In Deutschland gibt es noch kaum vergleichbare Studiengänge – in anderen Ländern ist das Themengebiet der datenunterstützten Landwirtschaft bereits weiter verbreitet, beispielsweise in den USA. Eine Studierendengruppe von der University of Missouri besuchte am 29. März 2018 die Hochschule OWL am Standort Lemgo. Gemeinsam mit dem Leiter der Exkursion, Professor Leon Schumacher, nutzten sie die Gelegenheit, mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Lemgo und Höxter ins Gespräch zu kommen und unter anderem die Potenziale und Herausforderungen des Precision Farming zu diskutieren.

Professor Schumacher stellte eine hochschulübergreifende Untersuchung der bestehenden Lehrangebote zum Precision Farming in den USA vor. Die Ergebnisse stießen im Kontext der Einführung des neuen Studiengangs an der Hochschule OWL auf großes Interesse: „In Deutschland gibt es noch kaum andere Hochschulen, von deren Erfahrungen wir profitieren könnten. Deshalb haben wir Landwirte, Unternehmen und Verbände befragt“, berichtete Professor Burkhard Wrenger, der den Aufbau des Studiengangs Precision Farming am Fachbereich Umweltingenieurwesen und Angewandte Informatik leitet. „Ich habe mich sehr gefreut, dass die Untersuchung in den USA unsere Ergebnisse bestätigen.“

Den Bedarf an in diesem Gebiet ausgebildeten Hochschulabsolventen unterstrich Dayton Ham. Der Student stellte seine Erfahrungen aus einem Praktikum im globalen Landtechnik-Unternehmen John Deere vor und berichtete von einem großen Interesse der Landwirte an innovativem technischen Know-how. Anschließend lernten die Studierenden bei einem Rundgang die SmartFactoryOWL  kennen, in der die Hochschule OWL und das Fraunhofer IOSB-INA seit rund zwei Jahren die Industrie 4.0 erforschen und gleichzeitig für die Öffentlichkeit greifbar machen. „Vielleicht werden einige von Ihnen nach Deutschland zurückkommen, beispielsweise für ein Praktikum. Lemgo ist eine sehr gute Adresse für Sie – Sie sind herzlich willkommen“, lud Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl die Studierenden aus Missouri ein.

Weitere Informationen zum Studiengang Precision Farming: www.hs-owl.de/studistart