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08. November 2017 08:50

Risikokapital für Start-ups

Die Geschäftsidee ist da, aber das Geld fehlt, um ein Start-up ans Laufen zu bringen: An dieser Stelle kann der Technologiefonds OWL helfen. Wer mehr über den Fonds und seine Angebote erfahren möchte, ist am 20. November 2017 um 17 Uhr in den KnOWLedge Cube der Hochschule OWL eingeladen.

Vor ein paar Monaten haben sich in Ostwestfalen-Lippe mehrere Akteure aus der Finanzbranche zusammengetan, um dem Ökosystem für erfolgreiche Gründungen neue Impulse zu geben. Entstanden ist der Technologiefonds OWL, der jetzt erstmals in Lemgo seine Arbeit vorstellt. Eingeladen sind Gründerinnen und Gründer ebenso wie Multiplikatoren, potenzielle Investoren und Business Angels. Die Veranstaltung findet am Montag, dem 20. November, von 17 bis 19 Uhr im KnOWLedgeCUBE der Hochschule OWL statt (im Gebäude des Centrums Industrial IT, Langenbruch 6 in Lemgo). Eine Anmeldung ist bis zum 16. November per E-Mail an knowledgecube(at)hs-owl.de möglich.

Wie können Start-ups Zugang zu Risikokapital erhalten? Diese Frage steht im Fokus des Programms. Referenten sind Professor Stefan Witte (Vizepräsident für Forschung und Transfer an der Hochschule OWL), Professor Rüdiger Kabst (Leiter des Technologietransfer- und Existenzgründer-Centers der Universität Paderborn) sowie Bert Brinkhaus (Geschäftsführer der Fondsmanagementgesellschaft EnjoyVenture).

Risikokapital – auch Venture Capital – ist eine Kapitalbeteiligung an jungen Unternehmen, die in einem frühen Entwicklungsstadium stecken. Sie haben noch keine fertigen Produkte oder etablierten Strukturen und keine ausreichende Kapitalkraft, um sich nachhaltig selbst zu finanzieren. Aber sie zeichnen sich aus durch innovative Geschäftsmodelle und Alleinstellungsmerkmale sowie durch ein überdurchschnittliches Wachstumspotenzial, das durch Risikokapital angestoßen werden kann.

Der Technologiefonds OWL

Der Technologiefonds OWL kann bis zu 1,5 Millionen Euro in Beteiligungen investieren. Sein Fokus liegt auf Start-ups in den Themenfeldern Informationstechnologie und Internet der Dinge. Gesellschafter sind die Sparkasse Paderborn-Detmold, die NRW Bank und das Unternehmen Phoenix Contact. Unterstützt wird der Technologiefonds OWL zudem vom Fondsmanagement EnjoyVenture, dem Spitzencluster it’s OWL und dem Technologie- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn. „Hightech Start-ups sind essentiell für Wachstum und Prosperität einer Region“, sagt Professor Stefan Witte, Vizepräsident für Forschung und Transfer der Hochschule OWL, und betont: „Um Gründungen bestmöglich zu unterstützen, bedarf es eines Gründerökosystems, das einerseits Innovationsquartier, Coaching sowie Qualifizierung umfasst, andererseits Risikokapital für junge Unternehmen zur Verfügung stellt. Mit dem Technologiefonds OWL und dem KnOWLedgeCUBE bestehen in der Region wesentliche Bausteine für erfolgreiche Gründungen.“

Der KnOWLedgeCUBE

Der KnOWLedgeCUBE bietet seit einem Jahr ein offenes und kreatives Ambiente auf dem Campus der Hochschule OWL in Lemgo. Er adressiert vor allem Studierende, Gründungsinteressierte und Unternehmen. Drei Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Gründung kommen hier zusammen: Unterstützung zur Weiterentwicklung eigener Geschäftsideen, räumliche und technische Infrastruktur – also Geschäftsräume, Telefon, Internet – sowie Netzwerkbildung und kreativer Austausch.

Kontakt: Ricarda Jacobi, Telefon 05231 769 6513, E-Mail ricarda.jacobi(at)hs-owl.de