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27. November 2017 08:24

Spielerisch Logistik lernen: „Handlungsspielräume begreifen“

Spielerisch Logistik lernen: Im Planspiellabor des Fachbereichs Produktion und Wirtschaft führte Professor Nicholas Boone mit den Erstsemestern Logistik ein Logistikplanspiel durch.

„Unsere Erfahrung zeigt, dass gerade die haptische Verzahnung der verschiedenen Fachgebiete, wie zum Beispiel Logistik, Produktion, Buchführung und Kostenrechnung, für die Studienanfängerinnen und Studienanfänger lebendig und begreifbar macht“, so Professor Nicholas Boone.

Die Studierenden arbeiten bei dem Planspiel in Gruppen als eigenständiges Team und managen ein Unternehmen.

Das Planspiellabor im Fachbereich Produktion und Wirtschaft der Hochschule OWL führt regelmäßig logistische und betriebswirtschaftliche Planspiele durch. Die neuen Erstsemester im Studiengang Logistik lernten nun „spielerisch“ Inhalte verschiedener Fachgebiete, wie zum Beispiel Logistik, Produktion, Buchführung und Kostenrechnung, kennen. „Dies macht die Inhalte für die Studienanfängerinnen und Studienanfänger lebendig und begreifbar“, so Professor Nicholas Boone.

Das Planspiel, eine Art wissenschaftliches Brettspiel zum Lernen,  simuliert logistikrelevante Prozesse in einem Unternehmen und zeigt auf, welche Faktoren Einfluss auf die Profitabilität haben können. Die Studierenden arbeiten dabei in Gruppen als eigenständiges Team und managen ein Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen sowohl allgemeine als auch branchenspezifische Kennzahlen zur operativen Steuerung, die im Zuge der Simulation erlernt und angewandt werden.

In höheren Semestern kommen dann weitere Planspiele zu verschiedenen Themen, wie zum Beispiel  Lager- und Transportorganisation oder Planung und Steuerung der Waren- und Informationsflüsse für Unternehmen mit mehreren Fertigungs- und Lagerstufen, hinzu. Diese Themen erfordern ein höheres Abstraktionsvermögen und entsprechend komplexere Entscheidungsketten. Gegen Ende des Studiums wenden dann Studierenden-Teams im Wettbewerb auf elektronisch simulierten Märkten ihr theoretisches Wissen praktisch an.

Sieger des Planspiels sind alle –  sie gewinnen an Erkenntnis und Wissen. Grundsätzlich machen sich alle Planspiele zunutze, dass sie den „Spieltrieb“ der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktivieren und man so quasi nebenbei lernt. Dies findet in einem praxisrelevanten Rahmen statt, in dem unternehmerische Entscheidungen im Gesamtzusammenhang getroffen und deren Auswirkungen realistisch analysiert werden können. Die Studierenden realisieren auf sicherem Übungsterrain betriebswirtschaftliche Maßnahmen und erkennen deren direkte Auswirkung.
Zahlreiche der in der Lehre verwendeten Planspiele finden auch in den Weiterbildungsbereichen renommierter Großunternehmen Verwendung. Somit sind die Studierenden gut auf zukünftige Praxisanforderungen vorbereitet.