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18. Oktober 2017 08:49

Strategische Entwicklung und ausgezeichnete Leistungen

Die Studierenden Stefan Groh (2.v.l.), Philipp Becker und Jannis Stadtmann (r.) erhielten den Jahrespreis der Hochschulgesellschaft OWL e.V. Die ersten Gratulanten waren Professor Dieter Dresselhaus und Professor Andreas Niegel (l.). Alle Fotos: Markus Grunwald

Der Forschungspreis ging an Professor Jan Schneider. Er erhielt diesen von Professor Stefan Witte (l.), Vizepräsident für Forschung und Transfer, sowie Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl.

Über den Lehrpreis freute sich Professor Ulrich Nether, der diesen entgegen nahm aus den Händen von Professorin Yvonne-Christin Bartel, Vizepräsidentin für Bildung und Internationalisierung.

Zum 15. Mal trafen sich am 17. Oktober 2017 Mitglieder, Freunde und Förderer der Hochschule Ostwestfalen-Lippe zum Herbstempfang im Audimax in Lemgo. Zum ersten Mal wurden die Gäste von Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl begrüßt. Er blickte auf Erfolge und Herausforderungen des akademischen Jahres 2016/2017 zurück und gab einen Ausblick auf künftige strategische Entwicklungen. Außerdem wurden der Forschungs- und der Lehrpreis der Hochschule OWL sowie die Preise der Hochschulgesellschaft vergeben.

Über 300 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sind der Einladung der Hochschule OWL zum Herbstempfang gefolgt. Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl, der seit Dezember 2016 im Amt ist, nutzte die Gelegenheit, um den aktuellen Entwicklungsstand der Hochschule OWL und ihre strategische Ausrichtung für die Zukunft vorzustellen. Hierbei legte er ein besonderes Augenmerk auf die Aussichten an den drei Standorten Lemgo, Detmold und Höxter. Diese werden ihre unterschiedlichen thematischen Prägungen künftig noch stärker fokussieren, wobei ein gemeinsamer Fokus auf der Digitalisierung besteht. Die Planungen für den Innovation Campus Lemgo sind dabei schon am weitesten vorangeschritten. Hier steht in den nächsten Jahren unter anderem ein Ausbau des Fraunhofer-Standortes an; hinzu kommt der Aufbau einer Smart FOODFACTORY.OWL, die kürzlich eine Förderempfehlung erhalten hat. Im KreativQuartier Detmold wird ab Anfang 2019 der Neubau für den Fachbereich Medienproduktion entstehen. Eine wichtige Rolle in diesem Quartier wird künftig auch die Kooperation mit den dort angesiedelten weiterführenden Schulen spielen. Am SustainableCampus in Höxter geht es nicht um den Bau von neuen Gebäuden – stattdessen ist hier der Aufbau neuer Studiengänge weit vorangeschritten: Die künftigen Bachelorstudiengänge Precision Farming sowie Digitales Freiraummanagement legen beide einen Schwerpunkt auf das Themenfeld der Digitalisierung.

Professorin Ulrike Kerber, Vizepräsidentin für Kommunikation und Profil, stellte zudem das „Institut für Wissenschaftsdialog“ vor, das aus dem bisherigen „Institut für Kompetenzentwicklung“ hervorgegangen ist. „Im Institut für Wissenschaftsdialog soll die Bildungsbewegung angeregt und systematisch, wissenschaftlich und interdisziplinär begleitet werden. In partizipativen und innovativen Kommunikationsformaten entstehen wechselseitige Erkenntnisgewinne zwischen Lehre und Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft“, so Professorin Kerber.

Forschungspreis
Für herausragende Forschung und engagierte Lehre vergibt das Präsidium der Hochschule OWL jährlich einen mit jeweils 10.000 Euro dotierten Preis. Den Forschungspreis erhielt in diesem Jahr Professor Jan Schneider vom Fachbereich Life Science Technologies. „Professor Schneiders primäre Forschungsfelder liegen in der Getränketechnologie und der Bioenergie/Bioraffinerie. Seine Forschungsaktivitäten adressieren die Felder Nachhaltigkeit, Gesundheit und Ressourcenschonung im Umfeld der Lebensmitteltechnologie – für unsere Gesellschaft besonders wichtige Forschungsgebiete“, sagte Professor Stefan Witte, Vizepräsident für Forschung und Transfer, in seiner Laudatio und unterstrich: „Während seiner Zeit an der Hochschule hat Professor Schneider für seine Forschungsarbeiten über vier Millionen Euro eingeworben – in nahezu allen nationalen Förderprogrammen war er erfolgreich, aber auch im Rahmen von EU-Projekten.“ Professor Schneider erhielt 2012 bereits den Lehrpreis und zeigt damit, dass gute Lehre und intensive Forschung an der Hochschule OWL Hand in Hand gehen.

Lehrpreis
Der Lehrpreis 2017 ging an Professor Ulrich Nether vom Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. „Neben dem Anspruch, die Studierenden zu fördern, zu fordern und dort abzuholen wo sie sind, ermöglicht Professor Nether ihnen den Blick über den Tellerrand der Hochschule hinaus – angefangen bei Kooperationen mit Unternehmen über Ausstellungen und Foren, Ringvorlesungen, internationale Summerschools, kooperative Promotionen bis hin zu neuen Lehrformaten“, sagte die Laudatorin, Professorin Yvonne-Christin Bartel, Vizepräsidentin für Bildung und Internationalisierung. „Insbesondere mit den innovativen Lehrformaten DesignDialogeDetmold und Design Factory knüpft er einerseits an den Wissenstand der Studierenden an und lässt andererseits Raum für individuelle persönliche Entwicklung“, so Bartel weiter.

Preise der Hochschulgesellschaft

Eine weitere Auszeichnung vergab der Förderverein der Hochschule – die Hochschulgesellschaft OWL. Ihr Präsident Professor Dieter Dresselhaus überreichte Preise für außergewöhnliches Engagement an die Studierenden Philipp Becker, Stefan Groh und Jannis Stadtmann. Alle drei engagieren sich intensiv für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen, zum Beispiel durch die Mitarbeit in Hochschulgremien, und zeichnen sich zudem durch sehr gute Leistungen im Studium aus. Philipp Becker ist Vorsitzender der Fachschaft am Fachbereich Maschinentechnik und Mechatronik und führendes Mitglied im Ghana-Projekt der Hochschule OWL. Stefan Groh ist in der Organisation von studentischen Veranstaltungen aktiv. Er ist Mitglied der Fachschaft des Fachbereiches Bauingenieurwesen sowie des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) und des Fachbereichsrates. Jannis Stadtmann gehört der Fachschaft des Fachbereiches Produktion und Wirtschaft an sowie dem Studierendenparlament (StuPa) und bringt sich in verschiedene studentische Projekte ein, unter anderem in das Ghana-Projekt.