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18. Juni 2018 13:38

Studierende entwerfen Neugestaltungen für Holzminden

Angehende Landschaftsarchitekten der Hochschule OWL haben im Rahmen ihres Studiums Entwürfe für die Neugestaltung von fünf Freiflächen in Holzminden erarbeitet. Diese sind bis zum 25. Juli 2018 in der Holzmindener Innenstadt ausgestellt.

Der Alte Hafen, der Duftgarten am Weserkai, der Kirchplatz vor der Lutherkirche, die Fußgängerzone Obere Straße und der Haarmannplatz – für diese fünf Flächen sucht die Stadt Holzminden neue Gestaltungskonzepte. 14 Studierende der Hochschule Ostwestfalen-Lippe haben im Rahmen des Seminars „Angewandte Gestaltung“ im Sommersemester 2018 Vorschläge für diese Innenstadt-Flächen entwickelt. Die Ergebnisse des Seminars haben sie bei einer Ausstellungs-Vernissage der Öffentlichkeit vorgestellt – noch bis zum 25. Juli 2018 sind die Entwürfe in der Holzmindener Innenstadt zu sehen. Sie hängen in den Schaufenstern des momentan leerstehenden Geschäftes in der Oberen Straße 2.

„Die Auswahl der Planungsflächen erfolgte zusammen mit dem Bauamt der Stadt Holzminden. Es handelt sich um Flächen, die seit geraumer Zeit diskutiert werden“, sagt Professor Dirk Slawski, der das Seminar geleitet hat. Die Landschaftsarchitektur-Studierenden befassten sich in Dreiergruppen mit jeweils einer der Freiflächen. „Das Seminar hat die zukünftigen Landschaftsarchitekten mit unterschiedlichen Situationen des öffentlichen Raums konfrontiert. Ziel war es, Lösungen für möglichst viele Nutzergruppen kombiniert mit moderner Gestaltung zu entwickeln“, erklärt Slawski.

Die Ausstellungsmöglichkeit in der Oberen Straße 2 vermittelte das Forschungsprojekt „Transformation urbaner Zentren“ (TransZ) der HAWK Holzminden. „Die Studierenden freuen sich, eigene Entwürfe auch einmal außerhalb der Hochschule einer interessierten Öffentlichkeit zeigen zu können. Das motiviert zusätzlich, spornt an und ist eine wichtige Erfahrung während des Studiums“, so Slawski.

Der Studiengang Landschaftsarchitektur

Studierende der Landschaftsarchitektur gestalten Frei- und Grünflächen – beispielsweise für Spielplätze, Parks, Sportanlagen, Betriebsgärten oder auch Freiflächen in der Stadt. Das Studium beginnt mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen. Im weiteren Verlauf können die Studierenden zwischen zwei Schwerpunkten wählen: Landschaftsplanung und Freiraumplanung. Landschaftsarchitektinnen und -architekten arbeiten unter anderem in der Objekt- und Freiraumplanung, in der Gartendenkmalpflege, in der Landesplanung und regionalen Entwicklungsplanung, in Naturschutz, Tourismus- und Freizeitplanung oder als Gutachter. Der zulassungsfreie Studiengang schließt nach acht Semestern mit dem Bachelor of Science ab. Das Studienangebot ist auf dem Hochschulcampus in Höxter angesiedelt, auf dem den angehenden Landschaftsarchitekten unter anderem ein 40.000 Quadratmeter großer Botanischer Garten zur Verfügung steht. www.hs-owl.de/studistart