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14. Juni 2017 17:25

„Symbiotische Verbindung zwischen Hochschule und Unternehmen spürbar“

Bei einer Führung durch die SmartFactoryOWL konnte sich Staatssekretär Dr. Grünewald von den Potentialen der Digitalisierung und intelligenten Automation überzeugen.

Auf dem Baufeld: Gemeinsam besichtigte die Gruppe das künftige Zuhause des Fachbereichs Medienproduktion in Detmold (v.l.n.r.): Professor Guido Falkemeier, Ministerialrat Dr. Zils, Professor Carsten Wieworra, Rolf Merchel vom Gewerbe- und Innovationszentrum GILDE GmbH, Staatssekretär Dr. Grünewald, Hochschulpräsident Jürgen Krahl, Nicole Soltwedel, Vizepräsidentin für Wirtschaft und Personal der Hochschule OWL und Professor Christoph Nolte.

Der scheidende Staatssekretär Dr. Grünewald war zu Gast an der Hochschule OWL in Lemgo und Detmold. Mit dem Präsidium und Professoren sprach er über Herausforderungen an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften in NRW. Besonders von der „beispielhaften Zusammenarbeit der Hochschule OWL mit Unternehmen“ war er begeistert. Begleitet wurde Dr. Grünewald von Ministerialrat Dr. Zils.

„Im Bezug auf Modernisierung, Innovation und Digitalisierung wird immer auf OWL geschaut“, dies war eine der zentralen Aussagen, mit denen Dr. Grünewald an die Hochschule OWL kam – und die er bestätigt fand. Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl stellte zuerst Profil und strategische Entwicklungen der Hochschule OWL sowie den Innovation Campus Lemgo vor, bevor einige Professoren in kurzen Impulsvorträgen Einblicke in die Wachstumskerne der Hochschule gaben. Dabei bestätigte sich: Nicht nur der Transfer mit den Unternehmen, auch die interne interdisziplinäre Zusammenarbeit klappt an der Hochschule OWL beispielhaft.

Die zukünftige Entwicklung der Studierendenzahlen und die Schwierigkeiten bei Besetzungen von Professuren im Bereich der Ingenieurwissenschaften waren Thema der anschließenden Gesprächsrunde. Eine intensive Diskussion entspann sich rund um die Frage, ob Fachhochschulen ein Promotionsrecht erhalten sollten. „Wir haben hier die gebündelte Kompetenz der Wissenschaft in der anwendungsbezogenen Forschung und bieten eine ideale Ergänzung zur klassischen universitären Promotion“, so Jürgen Krahl.

Nach einem Besuch der SmartFactoryOWL standen Gespräche am Detmolder Campus auf dem Programm, wo die Dekane des Fachbereichs Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur und des Fachbereichs Bauingenieurwesen Ausblicke auf die Zukunft des Bauens gaben. Im Anschluss folgte ein Rundgang über den Detmolder Campus, der auf dem Baufeld für das neue Gebäude des Fachbereichs Medienproduktion endete. Mit dem Umzug der Medienproduktion nach Detmold, der in den kommenden Jahren erfolgt, wird der Kreativ Campus Detmold in seinem Profil weiter geschärft.