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19. Juli 2017 09:10

Vielfältige Anknüpfungspunkte für Zusammenarbeit

Möglichkeiten der Kooperation und gegenseitigen Unterstützung waren Thema eines gestrigen Austauschs zwischen Professor Jürgen Krahl, Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, und der Verbandsleitung des Landesverbandes Lippe. Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und ihr Allgemeiner Vertreter, Arne Brand, begrüßten Krahl im Schloss Brake, um die Aufgaben des Landes-verbandes Lippe  vorzustellen und mögliche Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit mit der Hochschule auszuloten.

„Der Landesverband Lippe ist eine wichtige Institution zur Förderung von Kunst und Kultur in der Regi-on“, sagte Krahl. Ganz konkrete Berührungspunkte habe die Hochschule mit dem Landesverband über dessen Studentenwohnheime: „Wohnraum mit Qualität ist für die Studierenden und somit auch für unsere Hochschule wichtig, deshalb freuen wir uns über das Engagement des Landesverbandes mit seinen Wohnheimen in Lemgo und Detmold.“ Peithmann bekräftigte, dass der Landesverband Lippe diese Aufgabe sehr gern wahrnehme: „Das ist ein Beitrag des Landesverbandes Lippe zur Unterstützung der Unternehmen und der Wirtschaft in Lippe, denn nur die Ausbildung an hochkarätigen Einrichtungen wie der Hochschule OWL sichert uns Nachwuchskräfte in Lippe.“

Beide Seiten waren überzeugt, dass es über die Studentenwohnheime hinaus Anknüpfungspunkte der Zusammenarbeit gibt. „Erste Schritte hat unsere Immobilienabteilung unternommen: Wir haben die Hochschule bei einem Seminar unterstützt, in dessen Verlauf sich die Studierenden mit einem Gebäude des Landesverbandes Lippe – dem Landestheater Detmold - beschäftigen und Entwürfe erarbeiten mussten. Eine Auswahl der Entwürfe wurde in der Immobilienabteilung im Schloss Brake in einer Ausstellung präsentiert“, erläuterte Brand. „Wir würden uns freuen, wenn wir weitere Projekte entwickeln und die Studierenden der Hochschule über unsere Immobilienabteilung Praxiserfahrung sammeln könnten.“ Auch könne der Immobilienbestand des Landesverbandes Lippe für die Weiterentwicklung des Campus der Hochschule interessant sein.

Beim Rundgang durch das Weserrenaissance-Museum warben Peithmann, Brand und Dr. Heiner Borg-grefe, stellvertretender Museumsdirektor, für die neuen Räumlichkeiten: „Wir haben den sogenannten ‚Freiraum‘ geschaffen, zwei Räume, die veranstaltungstechnisch auf neuestem Stand ausgestattet sind und durch ihr schönes Ambiente bestechen. Diese nutzen wir nicht nur für Sonderausstellungen, sie können von Interessierten auch gebucht werden: Ob Konferenzen, Workshops, Veranstaltungen oder Meetings  – Vieles ist im Freiraum möglich“, erläuterte Borggrefe. „Wir würden uns sehr freuen, wenn in diesen Räumen künftig auch Veranstaltungen der Hochschule OWL stattfinden würden.“
Nicht zuletzt biete das Museum – neben den anderen Kultureinrichtungen des Landesverbandes und seinen beiden touristischen Schwergewichten Hermannsdenkmal und Externsteine – Anknüpfungspunkte für Kooperationen mit dem Fachbereich Medienproduktion. Landesverband Lippe und Hochschule OWL wollen nun mögliche Projekte ausloten.