Verweis zur Startseite der Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Servicenavigation

News

02. März 2018 14:22

Virtuelle Realität in der Lehre

Lehrende der Hochschule OWL und der FH Münster nahmen an der Netzwerkveranstaltung "Digitales Lernen mit Augmented und Virtual Reality" teil

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Führung durch die SmartFactoryOWL

Am Ende der Führung bot sich die Gelegenheit, die präsentierten Virtual-Reality-Brillen selbst auszuprobieren

Digitale Medien sind allgegenwärtig und nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. So wird auch in der wissenschaftlichen Lehre vermehrt auf den Einsatz von Onlinemedien zurückgegriffen.  In der erstmals vom Institut für Wissenschaftsdialog (IWD) organisierten Netzwerkveranstaltung „Digitales Lernen mit Augmented und Virtual Reality“ bot sich den Lehrenden der Hochschule OWL nun die Gelegenheit des Austauschs und Kennenlernens neuer Methoden.

Das Institut für Wissenschaftsdialog (IWD) bietet den Lehrenden an der Hochschule OWL ein breites Portfolio an Unterstützungsangeboten, die sie in ihren Unterricht oder dessen Vorbereitung integrieren können. Wichtiger Partner hierbei ist das Projekt „optes+“, das ebenfalls im IWD angesiedelt ist und beispielsweise mit eTutoring den Lehrenden vielfältige Vorteile des eLearnings aufzeigt und sie beim Einsatz digitaler Medien in ihren Seminaren und Vorlesungen unterstützt. Um den Lehrenden einen Austausch untereinander wie auch mit externen Kolleginnen und Kollegen über die Möglichkeiten des Einsatzes von Onlinemedien in der Lehre zu ermöglichen, wurde nun erstmals eine Netzwerkveranstaltung zum Thema „Digitales Lernen mit Augmented und Virtual Reality“ angeboten. Als Austragungsort diente die SmartFactoryOWL, eine gemeinsame Einrichtung des Fraunhofer IOSB-INA und der Hochschule OWL, die laut Professorin Yvonne-Christin Bartel, Vizepräsidentin für Bildung und Internationalisierung, „die Schnittstelle zwischen Digitalisierung in der Industrie und der Digitalisierung der Lehre darstellt“. Zudem liefern die dort durchgeführten Projekte Prototypen für die Fertigung und regen dazu an, die eingesetzten Technologien in der Lehre anzuwenden.

Eine Reihe Kurzvorträge zu dem Schwerpunkthema „Augmented und Virtual Reality“, zum Beispiel von Professor Andreas Deuter vom Fachbereich Produktion und Wirtschaft, der zum Thema „Smart Light“ referierte, bildete das Kernstück der Veranstaltung. Neben den 20 Lehrenden der Hochschule OWL waren im Rahmen einer Kooperation auch 18 Kolleginnen und Kollegen der FH Münster anwesend und steuerten ebenfalls Kurzvorträge bei. Anschließend folgte eine Führung durch die SmartFactoryOWL, bei der verschiedene Projekte zu aktuellen Anwendungsmöglichkeiten von Augmented und Virtual Reality in der Hochschullehre präsentiert wurden. Das Highlight bot sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Ende der Führung, denn hier konnten sie selbst mittels Virtual-Reality-Brillen in die digitale Welt eintauchen.

„Das Schwerpunktthema ist dadurch zustande gekommen, dass im letzten Jahr häufiger Nachfragen aus den unterschiedlichsten Richtungen zu den Entwicklungen in diesem Bereich an uns herangetragen wurden“, erklärt André Mersch, eLearning-Beauftragter und Teilprojektleiter von „optes+“. Durch den Austausch der Lehrenden untereinander soll sich eine Beständigkeit und Verfestigung entwickeln, so dass bestimmte angewandte Methoden und Maßnahmen in der Lehre auch in Zukunft kontinuierlich eingesetzt werden. In den Pausen als auch beim abschließenden Get-together ergab sich bei regionalen Köstlichkeiten, wie zum Beispiel lippischem Pickert in Form eines Flying Buffets, die geeignete Möglichkeit dazu. Dr. Joachim Preusse von der FH Münster lobte das aufschlussreiche und vielseitige Auftreten der SmartFactoryOWL. „Der Besuch in der SmartFactoryOWL war sehr hilfreich und informativ, um zu sehen, in welche Richtung sich diese Thematik noch entwickeln kann, auch mit Blick auf unsere Lehrentwicklungsprojekte. Man sieht, dass die Hochschullehre von solch einem Ort, an dem man mit neuesten Technologien experimentieren und Dinge ausprobieren kann, sehr profitiert“, sagt Preusse.

Das positive Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, das an die Organisatoren der Netzwerkveranstaltung, André Mersch und Lilian Kogut-von Hornhardt, herangetragen wurde, gibt Anlass dazu, das Format zu verstetigen. „Denkbar wäre dies beispielsweise in Form von regelmäßigen Kurzveranstaltungen in der Mittagszeit, in der Lehrende zusammenkommen, gemeinsam essen und dann eben auch die Zeit nutzen, sich über Lehre auszutauschen. Das ist ein mögliches Angebot, über das wir gerade nachdenken. In nächster Zeit wird es diesbezüglich sicherlich konkretere Informationen geben, mit denen wir die Lehrenden der Hochschule OWL ansprechen möchten“, kündigt Mersch an.

Bei Fragen oder allgemeinem Interesse am Thema eLearning oder digitales Lernen kann jederzeit auf das eLearning-Team der Hochschule OWL zugegangen werden.