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08. Juli 2018 14:25

Wie Fertigungs- und Prüftechnologietechnologien transparenter werden: 4. Lippischer Automatisierungstreff der Produktions- und Werkstofftechnik

Marco Korfsmeier, Absolvent der Hochschule OWL, bei seinem Vortrag zur energieminimalen Herstellung von additiv gefertigten Objekten in einem 3D-Drucker.

Interessiert verfolgten die Teilnehmer die Vorträge.

Das Labor für Fabrikautomatisierung der Hochschule OWL lud zum 4. Lippischen Automati­sierungstreff der Produktions- und Werkstofftechnik (LAT/PWT) ein. Er diente dem Wissens- und Erfahrungsaustausch beginnend beim automatischen Erzeugen von Maschinencode für Steuerungsaufgaben bis hin zur integrierten Qualitätsüberwachung von Produkten während des Entstehungsprozesses in Werkzeugmaschinen.

Das Ziel war ein tiefgehender Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie die Netzwerkbildung über Firmengrenzen hinweg, damit neue Technologien und Denkanstöße im lippischen Mittelstand Einzug halten. Am Automatisierungstreffen nahmen Firmenvertreter des lippischen und deutschen Mittel­standes, der Großindustrie sowie Angehörige von Universitäten und Hochschulen teil. Die diesjährigen Referenten kamen von der Siemens AG, Arburg GmbH & Co. KG, Phoenix Contact GmbH, Isringhausen GmbH & Co. KG und der Hochschule OWL.

Professor Thomas Bartsch eröffnete den 4. Automatisierungstreff der Produktions- und Werk­stofftechnik. Er stellte die grundsätzlichen Aufgaben von heutigen und zukünftigen Automati­sierungsingenieuren und Verfahrensentwicklern anhand der ausgewählten Vorträge dar. Des Wei­teren zeigte er die Anwendungsfelder und den Nutzen der zum Einsatz kommenden Technologien auf.

Labor für Fabrikautomatisierung der Hochschule OWL

Das Labor ist ein wichtiger Baustein in der Lehre und Forschung des Fachbereichs Produktion und Wirtschaft. In ihm werden Vorgangstechnologien und die damit verbundenen produktions­tech­nischen Probleme vermittelt, um darauf aufbauend geeignete Automatisierungsfunktionen der Ver­arbeitungsebene des steuernden Systems zu entwickeln. Das Labor für Fabrikautomatisierung verfügt über eine eigenentwickelte und realisierte Strömungstechnische Anlage sowie eine Wasser­strahlschneidanlage, die mit Hilfe von hohem Druck harte, spröde und biegeschlaffe Materialien schneidet - darunter Stahl, Aluminium, Glas, Acryl, Marmor, Granit und Leder.

Derzeit werden 15 Entwicklungsarbeitsplätze zum Entwurf von Steuerungen und Regelungen aufgebaut. Diese werden nach der Fertigstellung zur Ausbildung von Studierenden in technischen Studiengängen der Hochschule eingesetzt, um einem breiten Absolventenkreis das digitale Rüstzeug für berufliche Zukunft mitzugeben.

Das Labor für Fabrikautomatisierung betreibt in Lemgo anwendungsorientierte Forschung und Ent­wicklung im Bereich Sensorik und Aktorik, Verfahrensentwicklung für automatisierte Prüf- und Beurtei­lungs­prozesse sowie Fertigungs- und Montageautomatisierung.

Die auftragsbezogenen Forschungsaktivitäten decken den Bereich vom Produkt bis hin zu den erforderlichen Betriebsmitteln des Produktionsprozesses ab. Die Forschungsschwerpunkte sind inter­disziplinäre Automatisierungsprojekte und kundenspezifische Grundsatzuntersuchungen.

Sie dienen der Weiterentwicklung zukunftsweisender Produktionsverfahren. Diese Produktions­verfahren sichern die flexible Kleinserienfertigung und Qualitätssicherung bei großtechnischer Her­stellung der Produkte ab.

Weiterer Informationen zum Studiengang Produktionstechnik finden Interessierte hier.