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05. April 2018 10:06

Zwei Fernsehpreise für Parchim International

Freude über den NDR-Fernsehpreis: Stefan Eberlein (Regisseur), Professorin Kathrin Lemme (Produzentin), Eric Friedler (Redakteur NDR – Leiter Abteilung Dokumentarfilm, Dokudrama & Sonderprojekte) (v.l.) (Foto: Hochschule OWL)

Der Dokumentarfilm „Parchim International“ war in den letzten Jahren auf Filmfestivals in ganz Deutschland unterwegs und begeisterte Publikum und Jurys – nun wurde er mit der ARD Programmprämie 2018 ausgezeichnet, mit der ein Preisgeld von 40.000 Euro verbunden ist.  Auch der NDR würdigte den Film jetzt mit dem internen Fernsehpreis „Sehstern“. Produziert hat ihn Kathrin Lemme, Professorin am Fachbereich Medienproduktion der Hochschule OWL.

Kathrin Lemme ist Professorin an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe (OWL) am Fachbereich Medienproduktion. Darüber hinaus hat sie eine eigene Produktionsfirma – mit „Lemme Film“ produzierte sie den Dokumentarfilm „Parchim International“. Die ARD prämierte den Film nun mit dem Produktionspreis. Lemme erhält damit 40.000 Euro für die Entwicklung eines neuen Projektes. „Diese Auszeichnung freut mich sehr und ich bin stolz, dass die Arbeit unseres Teams in dieser Form von der ARD gewürdigt wird“, sagt Lemme, die mit diesem Geld ein neues Projekt mit dem NDR entwickeln wird, der auch schon an „Parchim International“ beteiligt war. Ende März wurde der Film dann erneut ausgezeichnet und gewann den internen NDR-Fernsehpreis „Sehstern“ als „Beste Dokumentation“.

Die Regisseure Stefan Eberlein und Manuel Fenn begleiten in „Parchim International“ den chinesischen Unternehmer Jonathan Pang, der mit seinem Flughafenprojekt Mecklenburg-Vorpommern zum Dreh- und Angelpunkt des internationalen Flugverkehrs machen will. Unter Pangs Führung soll ein ehemaliger Militärflughafen in der Kleinstadt Parchim zum weltweiten Umschlagplatz der Luftfracht werden, aber das ist viel schwerer als es sich der chinesische Investor vorgestellt hat.

Der Film bekam bereits mehrere Auszeichnungen – unter anderem bei 12. Achtung Berlin – new berlin film award und beim 26. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern für den besten Dokumentarfilm.