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Reduzierung Methanolgehalt

Reduzierung Methanolgehalt
Emmanuelle Kapp und Sixtine Vadot (rechts), Studentinnen aus Nancy, führen im Detmolder Labor für Angewandte Biochemie (LAB) des ILT.NRW Versuche mit Obstbrand durch.

Reduzierung des Methanolgehaltes in Kernobstbränden (Machbarkeitsstudie)

Obstbrände enthalten bis zu 0,3 % Methanol aus Zellwandbestandteilen der Früchte. Methanol ist eine giftige Substanz, für die in Obstbränden strenge Grenzwerte eingehalten werden müssen. Auch unterhalb dieser gesetzlichen Vorgaben ist die Substanz aus Marketing-Gründen unerwünscht. Bis heute gibt es keine wirtschaftliche Möglichkeit das Methanol zu beseitigen. In dem vorgestellten Forschungsprojekt wird eine Idee für ein mögliches Verfahren zur Vermeidung von natürlichem Methanol in Obstbränden überprüft. In dem Verfahren wird das Methanol in der Maische vor der Gärung enzymatisch freigesetzt, enzymatisch zu Formaldehyd oxidiert, und Formaldehyd adsorptiv vollständig aus der Maische entfernt. Die entmethanolisierte Maische soll dann auf klassischem Wege vergoren und destilliert werden, und zu einem methanolfreien Branntwein führen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Hans-Jürgen Danneel

Kooperationspartner: Abteilungen Getränketechnologie und Biotechnologie der Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Projektlaufzeit: 2010 - 2011