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Angewandte Biochemie - LAB

Die Forschung und praktische studentische Ausbildung im Bereich der Angewandten Biochemie im Fachbereich Life Science Technologies hat seit Januar 2010 in dem  Gebäude  Georg-Weerth-Straße 20 der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Detmold ein neues Zuhause gefunden.

In dem Gebäude sind schon viele Jahre die Studiengänge Pharmatechnik und Technologie der Kosmetika und Waschmittel des Fachbereiches, sowie das mikrobiologische Beratungs- und Analysenunternehmen Mitec GmbH untergebracht.

Detmold, Georg-Weerth-Str.

Die im Rahmen der Kompetenzplattform „Lebensmittelqualität und –sicherheit“  in den vergangenen Jahren stark zugenommenen Forschungsaktivitäten des Zentralen Chemischen Laboratoriums des Fachbereiches  –  nicht nur in der Biochemie, sondern auch in den Bereichen Kaffeetechnologie und Lebensmittelchemie  -  machten diesen Umzug notwendig. Mit Unterstützung des Präsidiums, des Fachbereiches, und mit viel eigenen Mitteln und eigener Initiative wurden Räumlichkeiten des ehemaligen  Verpackungslabors und der ehemaligen Studienrichtung Qualitätssicherung (jetzt integraler Bestandteil aller Studienangebote des Fachbereichs) zu einem modernen Laborbereich von etwa 90 m² Nutzfläche für die Forschung und forschungsnahe studentische Ausbildung ausgebaut.

In dem Ende 2010 gegründeten und im Januar 2011 feierlich eröffneten Institut für Lebensmitteltechnologie NRW  ist das Labor für Angewandte Biochemie eine der sechs tragenden Säulen  industrienaher F&E.

Das LAB hat ehrgeizige Zukunftspläne: die Einbindung in das neue Institut für Lebensmitteltechnologie NRW garantiert eine fachübergreifende Vernetzung aller Kompetenzen des Fachbereichs Life Science Technologies zur Lösung  lebenstechnologischer  Aufgabenstellungen in Forschung und Entwicklung, und ist eine ideale Plattform, neue Projekte zu initiieren und zu realisieren. Vier größere neue Förderanträge sind in der konkreten Planungsphase – die Limitierung bei der Umsetzung ist vor allem die begrenzte Arbeitskapazität erfahrenerer Wissenschaftler, die Forschungsanträge und Veröffentlichungen schreiben können. „Wir haben genügend Ideen und sind bei den befristeten Verträgen ständig in der Pflicht,  mit neuen Aufträgen und Förderprojekten die Zukunft des Labors und seiner guten Mitarbeiter langfristig zu sichern.“ Als zusätzliches Instrument zur Einwerbung von Drittmitteln plant das LAB noch in diesem Jahr eine Ausgründung einer Forschungs-GmbH als An-Institut der Hochschule, die insbesondere in Industrieprojekten schnell und flexibel agieren kann, und das ILT.NRW so mit zusätzlichen Aufträgen versorgen soll.

Bis zur Fertigstellung des geplanten Laborersatzbaus des Fachbereiches Life Science Technologies beherbergt das Labor auch die Biochemischen Grundpraktika als Wahlfachangebot für die Studierenden aller Life Science Studiengänge, und zukünftig auch als Pflichtangebot für die Studierenden der Biotechnologie. Mangels eines geeigneten Kurslabors lernen die Studenten grundlegende Arbeitstechniken , indem sie in einzelne Versuche der laufenden Forschung mit eingebunden, und in kleinen Gruppen direkt von dem projektverantwortlichen Wissenschaftler angeleitet werden. Das ist sicherlich die praxisbezogenste und spannenste Art des Lernens.