inIT - Ihr kompetenter Forschungspartner für industrielle Informationstechnik

Das Institut für industrielle Informationstechnik der Hochschule Ostwestfalen-Lippe ist eine der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der industriellen Automation und beschäftigt derzeit mehr als 60 Mitarbeiter in den Kompetenzfeldern Industrielle Echtzeitkommunikation, Industrielle Bildverarbeitung und Verteilte Echtzeit-Software in öffentlich geförderten Verbundvorhaben oder in Projekten der industriellen Auftragsforschung.

Das Hochschulinstitut befindet sich inmitten von Ostwestfalen-Lippe, einem der wichtigsten Cluster des deutschen Maschinenbaus und der Industrieelektronik in Deutschland.

Den aktuellen Jahresbericht finden Sie hier.

Leitbild: IT meets Automation

Die IT-basierte Automation ist der Innovationsmotor für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau. Daher bringen wir Informations- und Kommunikatonstechnologien (IKT) mit den hohen Anforderungen der Automatisierungstechnik in Einklang. Der Fokus unserer Arbeiten liegt dabei auf der Herausforderung, Informationen präzise zu erfassen, effizient zu verteilen und wirkungsvoll zu verarbeiten. Hierdurch leisten wir einen Beitrag zur Stärkung des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus und benachbarte Branchen.

Vision: Internet für Maschinen

Unsere Forschungsvision: Ein Internet für Maschinen

Mit unserem Leitbild "Where IT meets Automation" verbinden wir seit der Institutsgründung die Vision einer grenzenlosen Kommunikation, einem Internet für Maschinen, in dem Informationen an jedem Ort zu jeder Zeit in der notwendigen Qualität zur Verfügung stehen. Hierdurch wird die Grundlage geschaffen, um beispielsweise wandlungsfähige Produktionssysteme zu realisieren, die besser auf geänderte Kundenbedürfnisse und schwankende Nachfrage reagieren können, als das heute möglich ist. Künftige intelligente technische Systeme können so nach dem Plug-and-Play Prinzip einfach auf- und umgebaut werden und zeichnen sich durch Selbstoptimierung (z.B. Energieverbrauch), Selbstdiagnose (z.B. Anomalieerkennung) und hohe Usability aus.

Forschungsbedarf

Wesentliche Innovationen im Maschinen- und Anlagenbau gehen von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und der industriellen Automatisierungstechnik aus. Dabei stellen eingebettete Echtzeit-Systeme (embedded systems) Kernelemente industrieller Informationstechnik dar.

Der Forschungsbedarf in diesem Feld motiviert sich aus der Tatsache, daß die IuK-Technologien in den seltensten Fällen direkt in Industrieanwendungen eingesetzt werden können.

Einige der vielschichtigen Gründe dafür sind:

  • Erforderliche Echtzeitfähigkeit und hohe Verfügbarkeitsanforderungen von Produktionsprozessen
  • Beschränkte Ressourcen (Speicher, Prozessorleistung) der eingesetzten Gerätetechnik
  • Notwendige Systemintegration der IuK-Technologien in bestehende Strukturen
  • Hohe Anforderungen an IT-Sicherheit und funktionale Sicherheit
  • Konflikt zwischen langfristiger Verfügbarkeit von Investitionsgütern und der Schnellebigkeit von IuK-Technologien
  • die Komplexität der technischen Produkte und Systeme durch die IuK stark erhöht wird.

Kompetenzplattform als fachliche Ausgangsbasis

Ausgehend von einem etablierten Forschungsschwerpunkt wurde 2006 von einer Gruppe Professoren unterschiedlicher Fachrichtungen des Fachbereiches Elektrotechnik und Technische Informatik beim Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWFT) ein Antrag auf Einrichtung einer Kompetenzplattform (KOPF) für das Gebiet der vernetzten eingebetteten Systeme (Embedded Systems) gestellt. In Anerkennung der vorhandenen Kompetenzen und zur weiteren Profilbildung der Forschungsaktivitäten hat das MIWFT diesem Antrag Ende 2006 auf Empfehlung einer unabhängigen Jury stattgegeben und fördert daraufhin die Kompetenzplattform degressiv bis Ende 2011.

Als wichtiger Meilenstein für eine dauerhafte Verankerung dieses Forschungsfeldes wurde auf der fachlichen und wirtschaftlichen Basis der Kompetenzplattform Anfang 2007 das inIT als erstes In-Institut der Hochschule OWL gegründet.  Durch diesen Schritt wurden die Forschungsaktivitäten der beteiligten 6 Professoren und ihrer Fachgebiete im inIT zusammengefasst.

Das Institut für industrielle Informationstechnik

Im Informationszeitalter hat sich der Einfluss der Technologien aus dem Konsumentenbereich auf die Automation in gleichem Maße erhöht, wie die Komplexität des Maschinen- und Anlagenbaus durch neue Anforderungen.
Für den durchgängigen Informationsaustausch finden zunehmend Echtzeit-Ethernetsysteme und funkbasierte Kommunikationstechniken ihren Einsatz. So wird eine gute Integration der Automation in die IT-Prozesse der produzierenden Unternehmen gewährleistet.

Die Beantwortung der Fragen der Zeit bezüglich der Erfüllung der automatisierungsspezifischen Anforderungen werden immer drängender. In ressourcenbeschränkten, eingebetteten Systemen befasst sich das inIT mit der Herausforderung, Informationen präzise zu erfassen, effizient und sicher zu verteilen und intelligent zu verarbeiten. Für die Entwicklung und Einführung neuer Produkte müssen Informationstechnologien mit den hohen Anforderungen der Automatisierungstechnik in Einklang gebracht werden.

Die IT-basierte Automation ist Innovationsmotor für „Intelligente Technische Systeme“ und damit entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus und benachbarter Branchen. Das inIT ist eine der führenden Forschungseinrichtungen im BMBF-Spitzencluster „it’s OWL – Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe“.

Institutsdirektor

Prof. Dr.-Ing. Volker Lohweg
Institutsdirektor inIT

Prof. Dr. rer. nat. Oliver Niggemann
stv. Institutsdirektor inIT

 

 

Hochschulprofessoren

Prof. Dr. rer. nat. Stefan Heiss
Vorstand

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jasperneite
Vorstand

Prof. Dr.-Ing. Uwe Meier
Vorstand

Prof. Dr. Dr. habil. Carsten Röcker
Vorstand

Prof. Dr.-Ing. Stefan Witte
Vorstand