Industrielle Kommunikation

Die industrielle Kommunikation ist das Rückgrat jeder dezentralen oder verteilten Automatisierungslösung und ist einer der wichtigsten Arbeitsbereiche des inIT. Im industriellen Kontext hat die Kommunikation, anders als in der IT, besondere Herausforderungen: Echtzeitfähigkeit, Robustheit und Zuverlässigkeit.

Unsere derzeitigen Themen in diesem Kompetenzbereich sind:

  • Industrial Ethernet
  • Industrial Wireless
  • IT-Sicherheit
  • Systematischer Test von Kommunikationssystemen
  • Plug-and-Play-Technik

Industrial Ethernet

Feldbussysteme als eigens für die Automatisierungstechnik entwickelte Kommunikationssysteme bilden die erprobte und millionenfach eingesetzte erste Generation der industriellen Kommunikation. Die zweite Generation der industriellen Kommunikation hat das Ethernet als Basis. Die Anforderungen der Automatisierungstechnik können jedoch nicht ohne weiteres von Ethernet erfüllt werden. Das hat dazu geführt, dass eine Vielzahl von Echtzeit-Ethernetkonzepten realisiert wurden. Der Arbeitsschwerpunkt des inIT im Bereich Echtzeit-Ethernet liegt derzeit auf dem Standard PROFINET.

IT-Sicherheit

Mit der Forderung nach einer durchgängigen Vernetzung ergibt sich zwangsläufig mit dem Einsatz von Industrial Ethernet eine neue Herausforderung: IT-Sicherheit (Security). Produktionsanlagen sind ebenso gefährdet, wie man es von der Bürokommunikation kennt. Die Anforderung an die Zuverlässigkeit des Automatisierungssystems ist in Maschinen und Anlagen jedoch weitaus höher, so dass Fehlfunktionen aufgrund von Angriffen oder böswilligen Manipulationen nicht toleriert werden können. Die erfolgreiche Etablierung von IT-Standards und Remote-Technologien wird deshalb in hohem Maße davon abhängen, die IT-Sicherheit in den Griff zu bekommen.

Industrial Wireless

Mit der Einführung von Industrial Ethernet wurde sehr schnell die Idee geboren, auch funkbasierte Kommunikationsstandards aus dem IT-Bereich, wie WLAN, Bluetooth oder ZigBee, in der Automatisierungstechnik einzusetzen. Hierdurch kann man beispielsweise mobile oder sich bewegende Maschinenteile einfacher an den stationären Teil der Maschine datentechnisch koppeln. Auch Ad-hoc-Installationen lassen sich einfacher realisieren. Hier stellen sich die gleichen Fragen wie bei Ethernet: Wie kann man mit funkbasierten Übertragungssystemen die notwendige Echtzeitfähigkeit garantieren, wie sieht es mit der IT-Sicherheit aus? Während im Bereich der Prozessautomatisierung mit WirelessHART nun ein internationaler Standard gesetzt wurde, dauern die Entwicklungen im Bereich der Fertigungstechnik derzeit noch an. Eine weiterhin sehr aktuelle Fragestellung besteht in der Koexistenzfähigkeit der unterschiedlichen Funktechnologien.

Systematischer Test von Kommunikationssystemen

Durch eine Reihe von Forschungsprojekten verfügt das Institut über eine hervorragende messtechnische Ausstattung. Unsere Mitarbeiter sind speziell für Softwaretests zertifiziert. Testdienstleistungen von Kommunikationssystemen und -protokollen sind daher ein Bereich, den wir sukzessive weiter strukturieren und ausbauen. Hierbei geht das Spektrum von komparativen Leistungsbewertungen (Benchmark) auf Basis messtechnischer oder simulativer Ansätze über Konformitätstests von IT-Protokollen oder Koexistenzuntersuchungen funkbasierter Übertragungssysteme bis hin zu Systemintegrationstests vernetzter Automatisierungssysteme.

Professor

Prof. Dr. Jürgen Jasperneite
E-Mail: juergen.jasperneite(at)hs-owl.de
Phone: +49 (0) 5261 - 702 2401
Fax: +49 (0) 5261 - 702 2409

Prof. Dr.-Ing. Stefan Witte
E-Mail: stefan.witte(at)hs-owl.de
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Prof. Dr. Oliver Niggemann
E-Mail: oliver.niggemann(at)hs-owl.de
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Fax: +49 (0) 5261 - 702 2409

Prof. Dr. Uwe Meier
E-Mail: uwe.meier(at)hs-owl.de
Phone: +49 (0) 5261 - 702 2405
Fax: +49 (0) 5261 - 702 85895

Prof. Dr. Stefan Heiss
Mail: stefan.heiss(at)hs-owl.de
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Fax: +49 (0) 5261 - 702 2409