Projekte

itsowl-ReSerW:
Ressourceneffiziente Selbstoptimierende Wäscherei

Projektlaufzeit: 1.10.2012 bis 30.9.2016 (Laufend)
Forschungsbereich: Industrielle Kommunikation : Industrial Ethernet, Mensch-Technik-Interaktion : Mensch-Maschine-Interaktion
Projektleiter: Prof. Dr. Dr. habil. Carsten Röcker


  

Kostendruck in industriellen Wäschereien

Aufgrund der Markt- und Wettbewerbssituation müssen industrielle Wäschereien zukünftig schnell und kostengünstig arbeiten. Zur Effizienzsteigerung sollen unter anderem Ressourcen, wie Energie, Waschmittel, Wasser etc. eingespart werden. Des Weiteren erfordert nicht nur die Handhabung der Wäsche einen hohen Personalaufwand, sondern auch Hygieneanforderungen, die eine immer wichtigere Rolle spielen. Die Hygieneanforderungen betreffen sowohl die Handhabung verschmutzter Wäsche durch das Wäschereipersonal als auch den Hygienenachweis der ausgelieferten reinen Wäsche, beispielsweise an Krankenhäuser. Im Bereich der Automatisierungs- und Prozesstechnik werden Planungs- und Konfigurationsarbeiten wie z.B. der logistischen Planung, sowie der Konfiguration der Maschinen einzeln und unabhängig voneinander auf Basis von Erfahrungswerten durch den Bediener manuell durchgeführt und bieten Optimierungspotenzial.



Ressourcenoptimierung

Die Ziele des Projektes sind die Ressourcenoptimierung, die automatische Handhabung der Wäsche, sowie die Automatisierung der Planung, Optimierung und Konfiguration. Hierdurch kann die systemübergreifende Prozessplanung, -optimierung, -steuerung und -überwachung gewährleistet werden.
Um die Ressourcen optimal auszunutzen, sollen etablierte Regelungs- und Optimierungsverfahren genutzt werden. Durch die Anwendung dieser Verfahren soll Waschwasser in den Waschprozess rückgeführt werden, um zum einen den Wasserverbrauch und zum anderen den Waschmittelverbrauch, durch Bestimmung des Waschmittelgehalts im Waschwasser, zu reduzieren.
Die automatische Handhabung der Wäsche soll durch die Nutzung neuartiger Automatisierungslösungen, wie z.B. einem intelligenten Greifroboter, automatisiert werden, um somit den Kontakt des Personals mit verschmutzter Wäsche auf ein Minimum zu reduzieren.
Des Weiteren soll das Ziel der automatischen Planung und Konfiguration durch Planungs- und Optimierungsalgorithmen erreicht werden. Dieses erfordert die Kenntnis der aktuellen Bestückung der Wäscherei, um z.B. die Planung direkt nach Eingang neuer Aufträge zu optimieren. Hierfür werden neuartige Modellierungs- und Simulationsmodelle, sowie ein neuartiges Konzept zur Kommunikation zwischen den Planungsalgorithmen und der Wäscherei erarbeitet, mit deren Hilfe sich bei der systemübergreifenden Prozessplanung, -optimierung, -steuerung und -überwachung suboptimale Zustände frühzeitig erkennen und Optimierungen zielgerichtet umsetzen lassen.


Konsortialführer:
Universität Paderborn, Heinz Nixdorf Institut - Regelungstechnik und Mechatronik, Paderborn
 
Partner:
Herbert Kannegiesser GmbH, Vlotho
Institut für industrielle Informationstechnik, Lemgo
Universität Bielefeld, CITEC, Bielefeld
Fraunhofer IPT-EM, Paderborn
Universität Paderborn, Institut für Industriemathematik, Paderborn

Bild: Ressourceneffiziente Selbstoptimierende Wäscherei


gefördert durch: BMBF (PTKA)Förderkennzeichen: 02PQ2023
Förderlinie: Spitzencluster it´s OWL - Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe
Ansprechpartner: Dipl.-Wirtsch.-Inform. Sebastian Büttner
Mitarbeiter: Dipl.-Wirtsch.-Inform. Sebastian Büttner , M.Sc. Henrik Mucha