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Veranstaltungsreihe „Pickert, Prütt und Plausch“ erfolgreich gestartet

Neue Impulse und der kollegiale Austausch unter Lehrenden standen am 7. Juni im Vordergrund der neuen Veranstaltungsreihe des IWD Instituts für Wissenschaftsdialog mit dem Thema „Teaching Tricks – Lehre mal anders“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet zukünftig in regelmäßigen Abständen spannende Kurzvorträge zu wechselnden Themen aus dem Kontext Lehre und Lernen, Best-Practice-Berichte von Kolleginnen und Kollegen der Hochschule und Beiträge von externen Akteuren aus der Hochschullehre.

Mittagspause einmal anders: „Pickert, Prütt und Plausch“ verknüpft die Mittagspause mit dem Thema Lehren. Im Zentrum der 1,5 bis 2-stündigen Veranstaltungen steht der interne Austausch über die Lehre in lockerer Atmosphäre (Plausch) zur Mittagszeit bei Kaffee (Prütt) und einem Snack (Pickert – ein pfannkuchenartiges Gericht der lippischen Region).

„Bei der innovativen Veranstaltung werden fachliche Themen impulsartig präsentiert und geben somit die thematische Grundlage für den kollegialen Austausch beim Mittagessen. Im Alltag kommt der Plausch über Fach- und Randthemen oft zu kurz“, berichtet Moderator und Trainer Sebastian Grab von der Firma Rübbe & Grab, der bei der Auftaktveranstaltung die Visualisierungsmethode „LEGO® Serious Play® - Denke mit den Händen“ vorstellte. „Lego Serious Play – ein sehr interessantes Werkzeug zur Gruppenarbeit, zur Mediation und zur Strategieentwicklung. Dadurch können Personen und deren Denken visualisiert und über Metaphern erfahrbar gemacht werden“, erklärt Max Ernst vom Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. Mit dieser Methode lassen sich also eigene Ideen und Perspektiven in Form der kleinen Spielzeugsteine darstellen. Viele der Teilnehmenden hatten zum ersten Mal seit ihrer Kindheit wieder Legosteine in der Hand und sichtlich Spaß bei den Übungen. Es wurde in Kisten mit Legosteinen gewühlt, bizarre Konstrukte zusammengesteckt und im Anschluss erläutert. „Die Methode hat mich schon begeistert – diese Form von Denken mit den Händen kannte ich vorher noch nicht. Neue Methoden zum Thema Teammanagement, Konfliktmanagement und auch Visionsarbeit sind denke ich grundsätzlich bei jedem Mitarbeiter – ob aus der Lehre oder Verwaltung –  stets willkommen“, berichtet Simone Gebauer, Projekt-Assistenz am ILT.NRW der Hochschule OWL nach dem Vortrag.

Parallel erklärte Professor Johannes Üpping aus dem Fachbereich Elektrotechnik und Technische Informatik einem Teil der Gruppe den innovativen Einsatz von Experimentierkästen in der Lehre. „Ich fand es sehr interessant zu erfahren, mit welchen Lehrmethoden in den Fachbereichen der Hochschule gearbeitet wird und welche Erfahrungen es aus der Lehre zu berichten gibt“, so Miriam Hanke vom IWD. Die Experimentierkästen nutzt Professor Üpping beispielsweise bei der Erklärung des Themas Messtechnik, bei der die Studierenden einen Parkplatz mit verschiedenen Methoden vermessen sollen. Nach einer ersten subjektiven Schätzung, kommen die Kästen mit unterschiedlichen Messwerkzeugen, wie zum Beispiel Zollstöcken, Schrittzählern oder Maßbändern, zum Einsatz. Durch die Verwendung verschiedener Messtechniken zeigt er den Studierenden die Möglichkeit verschiedener Herangehensweisen und Lösungswege.

Insgesamt 48 Personen folgten der Einladung des IWD Instituts für Wissenschaftsdialog und nutzen die Möglichkeit, in ihrer Mittagspause Tipps und Tricks für die Lehre zu sammeln. „Hier trifft man die Leute, denen gute Lehre am Herzen liegt. Wir hatten die Möglichkeit, uns mit Kolleginnen und Kollegen über die kurz vorgestellten Methoden oder zu anderen Themen, die die Lehre verbessern, bei leckerem Essen auszutauschen und zu diskutieren“, sagt Professor Christoph Barth aus dem Fachbereich Produktion und Wirtschaft der Hochschule. Der nächste Termin von Pickert, Prütt und Plausch wird im Herbst 2018 stattfinden.