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"Von unterwegs mal eben " – Smarthome-Programmierung an der Realschule Enger

Der Differenzierungskurs Informatik der 8.Klasse der Realschule Enger sammelt erste Programmiererfahrungen.
Unter fachlicher Anleitung von Studierenden der Hochschule OWL lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst einige Grundlagen der Elektrotechnik und das Arduinoboard kennen.

Aus dem Urlaub die Alarmanlage kontrollieren oder von unterwegs schon mal die Heizung höher drehen – diese und weitere Annehmlichkeiten bieten Smarthomes. Unter dem Motto „Smarthome – unser zukünftiges Wohnen: Programmieren mit einem Arduino“ konnten Schülerinnen und Schüler der Realschule Enger zwei Tage lang erste Programmiererfahrungen sammeln.

Anhand von einfachen Beispielen unter Anleitung eines Teams der Hochschule OWL konnten schnell die ersten Grundlagen einer Programmiersprache erlernt werden. Der Differenzierungskurs Informatik besucht derzeit die 8. Klasse und durfte sich an beiden Tagen jeweils 6 Stunden mit dem Arduinoboard beschäftigen. Die Schülerinnen und Schülern konnten dabei erste Erfahrungen in der Programmierung von Mikrocontrollern sammeln und die Ergebnisse direkt praxisnah testen.

Das Workshopkonzept wurde im Rahmen des Moduls „MINT in Praxis und Lehre“, ein gemeinsames Angebot vom Fachbereich Elektrotechnik und Technische Informatik und dem IWD Institut für Wissenschaftsdialog, erarbeitet. „Die Studierenden lernen ihr technisches Können didaktisch aufzuarbeiten mit dem Ziel dieses auch Laien zu vermitteln“, erklärt Svenja Claes, Projektkoordination „Edu-Tech Net OWL“.

Unter der fachlichen Anleitung von vier Studierenden der Hochschule OWL lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst einige Grundlagen der Elektrotechnik und das Arduinoboard kennen. Dieses Grundlagenwissen setzte der Kurs dann bereits wenig später in erste Programmiererfahrungen um. So wurden z.B. Schaltkreise mit Servermotor und Temperatursensor aufgebaut und programmiert. Anschließend konnten die erstellten Programme am Smarthomemodell getestet werden.

Das Herzstück eines Arduinoboards ist der Mikrocontroller, aber dank vieler Ein- und Ausgänge und einer integrierten Anwendungsentwicklung (IDE), basierend auf einer vereinfachten C-Programmierung, können auch Einsteiger schnell durchstarten.  

Das Workshop-Angebot hat ein durchweg positives Feedback bekommen und hat den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Möglichkeiten der vernetzten Haustechnik gegeben, deren steile Entwicklung nicht mehr aufzuhalten ist.

Neugierig geworden? Informationen zu Arduino-Workshops und Co. gibt bei der Ansprechpartnerin: Prof.‘in Lucia Mühlhoff, Ph.D.; TechLipp: Technik-Lernlabor Lippe an der Hochschule OWL (www.hs-owl.de/techlipp).