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Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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Projekte


Erforschung und Entwicklung kooperativer Multitouch-Interaktionen im digitalen Boardroom, 15. Dezember 2016 - abgeschlossen -

In Kooperation mit der Next Vision GmbH und der Weidmüller Interface GmbH & Co. KG wurde ein innovativer Ansatz für einen digitalen Boardroom entwickelt. Dieser erweitert herkömmliche Business Intelligence (BI)-Lösungen um neuartige Interaktions- und Visualisierungstechniken, welche in einen Konferenzraum oder eine Multi-Monitor-Umgebung integriert werden und betriebswirtschaftlich relevante oder produktionsorientierte Daten in Echtzeit zur Verfügung stellen. Das Thema digitaler Boardroom ist aktuell in der Diskussion bei großen BI-Herstellern, wie beispielsweise der SAP® SE. Allerdings konzentrieren sich diese BI-Lösungen auf die Datenanalyse in Echtzeit (z. B. SAP HANA® Analytics) und nicht auf eine synchrone, kooperative Multitouch-Interaktion der Benutzerinnen und Benutzer. Der in diesem Projekt entstandene Demonstrator für einen digitalen Boardroom ermöglicht es insbesondere, mit den visualisierten Daten kooperativ und simultan zu interagieren, um diese zu annotieren und zu diskutieren und letztlich ein gemeinsames Verständnis der Beteiligten aufzubauen.

Entwicklung eines Prototypen für ein projektionsgestütztes Assistenzsystem mit Sprach- und Gestensteuerung, 31. August 2016 - abgeschlossen - 

Im Rahmen einer durchgeführten Abschlussarbeit und sich anschließender Forschungsarbeiten in 2015 und 2016 wurde in Laboren des Fachbereichs 7 (Industrial Engineering sowie Informatik für Technik und Produktion) ein Prototyp eines projektionsgestützten Assistenzsystems für die manuelle Montage entwickelt und an einem Arbeitsplatz zur manuellen Montage von Baugruppen eines Bündigfräsaggregates für eine Kantenanleimmaschine erprobt. Es umfasst Steuerungsmöglichkeiten per Sprache, Geste, Touch oder mittels eines Tasters, mit deren Hilfe der Benutzer Prozessschritte quittieren kann und somit zum nächsten Prozessschritt gelangt. Das System beinhaltet die Projektion digitaler Montageinformationen auf den Arbeitsplatz, die u.a. die Darstellung von Texthinweisen, Bildern, Videos, Animationen, Hilfsmarkierungen auf Bauteile und Werkzeuge sowie eine Pick-to-light Anzeige ermöglicht. Mit der situationsangepassten Bereitstellung von Informationen kann das System dazu beitragen, Anlernzeiten zu verkürzen, Montagefehlern zu vermeiden sowie Arbeitsproduktivität zu steigern. Neben der Unterstützung von manuellen Montageprozessen kann das System auch zur Unterstützung in Bereichen wie Qualitätsprüfung, Kommissionierung, Demontage oder auch Maschineneinrichtung/ Rüsten eingesetzt werden.

Identifikation von Industrie 4.0-Potentialen aus Kundensicht, 3. Juli 2015 - abgeschlossen -

Bei einem Hersteller von Produktionsmaschinen wurde eine neue Steuerungsoberfläche für die Bedienung der Maschinen eingeführt, in der Anwendungen aus dem Kontext Industrie 4.0 integriert sind. Im Rahmen bestehender Untersuchungen hat sich gezeigt, dass die Begrifflichkeit Industrie 4.0, deren Hintergründe und Zusammengänge sowie die Einordnung der Steuerungsoberfläche in diesem Kontext bisher nicht deutlich genug werden. Ziel der Studie war es, Industrie 4.0 Bestandteile und darüber hinaus gehende Potentiale und Erwartungen der Nutzer zu analysieren, auf Basis der Erkenntnisse Handlungsempfehlungen für Verbesserungen und Weiterentwicklungen auszusprechen und eine Überarbeitung der Schulungsunterlagen vorzunehmen. Darüber hinaus wird eine Nutzungskontextanalyse bei einem Kunden des Produktionsmaschinenherstellers durchgeführt und Usability-Tests zur Bedienung der Steuerungsoberfläche mit zwölf Probanden an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe durchgeführt.

Usability-Studie für einen Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen, 31. Januar 2015 - abgeschlossen -

Das Ziel der Usability-Studie war es, die intuitive Bedienbarkeit einer speziellen Holzbearbeitungsmaschine zu untersuchen und auf Basis dieser Untersuchung ergonomische Gestaltungsempfehlungen für eine Weiterentwicklung der Maschine inkl. ihrer Steuerung abzugeben.

Dazu wurden Untersuchungen bei dem Maschinenhersteller sowie zwei weiteren Produktionsbetrieben der Holzbranche durchgeführt. Angelehnt an DIN EN ISO 9241-210:2010 beinhaltete die Vorgehensweise im ersten Schritt die Erfassung des Nutzungskontextes und im zweiten Schritt die Durchführung von Usability-Tests mit 11 Probanden in Kombination mit Video- und Sprachaufzeichnungen. In einem abschließenden dritten Schritt fand ein Workshop statt, in dem auf Basis der Analyseergebnisse Maßnahmen diskutiert und Gestaltungsempfehlungen abgeleitet wurden. Es konnte ein Verbesserungskatalog mit insgesamt 78 Vorschlägen zu der Maschine entwickelt und dem Hersteller überreicht werden. Von diesen Vorschlägen betreffen 33 Vorschläge die Konstruktion der Maschine und 45 Vorschläge die Softwareergonomie.

Ergonomische Gestaltung von grafischen Bedienelementen an Produktionsmaschinen, 17. Dezember 2014 - abgeschlossen -

Der Trend einer zunehmenden technologischen Komplexität von Produktionsmaschinen ist vor allem auf die Integration zusätzlicher Funktionen in Maschinen zurückzuführen. Damit nehmen auch die Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit der Bediensysteme weiter zu. Das Ziel der Studie ist es, die intuitive Bedienbarkeit von fünf modernen Produktionsmaschinen im Hinblick auf die verwendeten grafischen Symbole (Icons) zu untersuchen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die verwendeten Bildzeichen an den untersuchten Maschinen nur bedingt selbsterklärend und intuitiv gestaltet sind und somit deutliche Defizite für eine einfache und intuitive Bedienung aufweisen. Im Ergebnis werden Hinweise zur Gestaltung von Bildzeichen an Produktionsmaschinen aufgeführt

Autoren: Daniel Riediger, Sven Hinrichsen, Albert Schlee

Ergonomie-Studie an Lasersintermaschinen, 15. November 2013 - abgeschlossen -

"Ergonomische Gestaltung von Arbeitsprozessen in der additiven Fertigung" heißt eine Studie, die vom Labor für Industrial Engineering in Kooperation mit der Firma Phoenix Contact sowie dem Labor für Entwicklung und Konstruktion durchgeführt wurde. Ziel der Studie ist es, ergonomische Verbesserungspotenziale in der additiven Fertigung am Beispiel von Lasersintermaschinen der Typen EOS Formiga P100 und P110 aufzuzeigen und Handlungsempfehlungen abzuleiten, die einerseits zu einer verbesserten Gebrauchstauglichkeit der Maschinen für den Menschen und andererseits zu einer verbesserten Arbeitsproduktivität führen. Die Vorgehensweise orientierte sich dabei an der Norm DIN EN ISO 9241-210:2010 und beinhaltet die Erfassung des Nutzungskontextes, die Durchführung von Usability-Tests und die Entwicklung von Gestaltungsempfehlungen.

Autoren: Daniel Riediger, Sven Hinrichsen, Franz-Josef Villmer