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MS Windows 10

Konfigurieren der Datenschutzeinstellungen unter Windows 10 mit "O&O ShutUp10"

Diese Anleitung gilt für alle Computer bei denen die Datenschutzeinstellungen nicht über Gruppenrichtlinien verwaltet werden (Bitte fragen Sie bei Ihrem Administrator nach wenn Sie unsicher sind). Nachfolgend finden Sie eine ausführliche Anleitung zum manuellen Herunterladen und Installieren von "O&O ShutUp 10" sowie zum Importieren der Konfigurationsdatei um die Datenschutzeinstellungen für Windows anzupassen. Bitte beachten Sie, dass die aufgeführten Schritte bei jeder Nutzerin und jedem Nutzer  eines Computers und unter jedem Benutzungsprofil an einem Computer durchgeführt werden müssen!

  • Laden Sie das Tool "O&O ShutUp10" unter https://www.oo-software.com/de/shutup10 herunter.
  • (Portable Version – keine Installation notwendig)
  • Danach müssen Sie zunächst die heruntergeladene Datei (OOSU10.zip) extrahieren.
  • Das Tool starten Sie sodann über die Datei "OOSU10.exe".

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nur um eine Empfehlung handelt und Sie selbst das Ein- und Abschalten der Funktionen sowie die jeweiligen Auswirkungen im Einzelnen prüfen sollten.

  • Falls Sie Windows mit "O&O ShutUp 10" gemäß des hier dargestellten Vorschlags konfigurieren möchten, können Sie eine von uns bereitgestellte Konfigurationsdatei verwenden, die Sie hier herunterladen können: skim-config-windows10.cfg (rechte Maustaste "Speichern unter").
  • Um die Konfigurationsdatei zu importieren, klicken Sie bitte "Datei" -> "Einstellungen importieren" und wählen dann die heruntergeladene Konfigurationsdatei aus (siehe Screenshot). Selbstverständlich sollten Sie zuvor, wie oben beschrieben, einen "Systemwiederherstellungspunkt" erstellen. 
Konfiguration mit O&O ShutUp10
Konfiguration mit O&O ShutUp10

Nachdem Sie die Einstellungen geändert haben, müssen Sie das Tool beenden, damit die Änderungen gespeichert werden, und Ihren Computer neu starten. Nach dem Neustart sind die vorgenommenen Einstellungen verfügbar.  Zu beachten ist, dass Sie mit dem Tool regelmäßig überprüfen sollten, ob durch Windows Updates Einstellungen verändert haben/zurückgesetzt wurden. Dies war beispielsweise beim letzten größeren Update "1511" im November 2015 der Fall. Nutzer, die bereits zuvor mit dem Tool die Datenschutzeinstellungen an Ihrem Computer verändert hatten, mussten nach Installation des Windows Updates das Tool nochmals ausführen und durch das Update veränderte Einstellungen wieder händisch rückgängig machen.Überprüfen Sie bitte zudem regelmäßig, ob neue Versionen des Tools zur Verfügung stehen. Durch Windows Updates können von Microsoft neue oder veränderte Datenschutzeinstellungen ins Betriebssystem integriert werden, die nur dann mit dem Tool verändert werden können, wenn der Hersteller dieses auf die neuen Einstellungen anpasst.

Klicken Sie hierfür unten im Programmfenster auf den Link nach "Neue Versionen finden Sie unter:".

Wir empfehlen zu Beginn einen "Systemwiederherstellungspunkt" zu erzeugen, um gegebenenfalls bei auftretenden Problemen den Ursprungszustand wiederherstellen zu können. Klicken Sie hierzu auf "Aktionen" -> "Systemwiederherstellungspunkt erzeugen (empfohlen)". Sie können nun die angezeigten Funktionen einzeln über die Schalter auf der linken Seite ein- und ausschalten: 

  • "Grün" bedeutet, dass die Privatsphäre geschützt ist.
  • "Rot" stellt die Werkseinstellung von Windows 10 dar (bei einem neu und per Standardoptionen installierten Windows 10 sind alle Schalter auf "rot"). 

Seien Sie beim Ein-und Ausschalten der Funktionen bitte vorsichtig: Durch Änderung der Einstellungen können bestimmte Dienste deaktiviert werden, die durchaus für Sie nützlich sein können und die Sie für das Funktionieren von Anwendungsprogrammen benötigen. Durch einen Klick auf eine Funktion wird eine kurze Information eingeblendet. Darin wird die Funktion erklärt und die Auswirkungen des Ein- und Ausschaltens werden benannt.

Die Symbole hinter den jeweiligen Funktionen stellen eine weitere Hilfe dar:

  • Grüner Haken: Es wird empfohlen, die Privatsphäre zu schützen, das heißt den Schalter auf "grün" zu stellen. Dies kann bedenkenlos gemacht werden.
  • Gelbes Dreieck: Das Ausschalten der Funktion ist nur eingeschränkt empfohlen, da sich dies direkt auf Anwendungsprogramme auswirken kann und diese dann gegebenenfalls nicht mehr benutzbar sind. Hier muss jede Nutzerin/jeder Nutzer zwischen Funktionieren des Programmes oder Datenschutz abwägen.
  • Rotes Ausrufezeichen: Es wird empfohlen, diese Funktionen nicht auszuschalten, da dies die Sicherheit des Betriebssystems einschränken kann. Werden bspw. Windows Updates deaktiviert, so wird das Betriebssystem nicht mehr zeitnah automatisch mit Updates versorgt. 

S(kim) empfiehlt, alle Funktionen abzuschalten (auf "grün" stellen), außer den Folgenden: 

  • In der Kategorie "Privatsphäre"
    - Zugriff auf Sprachliste des Browsers deaktivieren
  • In der Kategorie "Windows Update"
    - "Aufschieben von Upgrades aktivieren"
    - "Automatische Treiberupgrades durch Windows-Update deaktivieren"
    - "Automatische App-Updates durch Windows-Update deaktivieren"
    - "Automatische Windows-Updates deaktivieren (1 von 2)"
    - "Automatische Windows-Updates deaktivieren (2 von 2)"- "Windows Updates für andere Produkte (beispielsweise Microsoft Office) deaktivieren"
  • In der Kategorie "Sonstiges"
    - "Netzwerkverbindungsstatusindikator (NCSI) deaktivieren"

Folgende Funktionen sind zu aktivieren falls Sie benötigt werden (auf "rot" stellen):

  • In der Kategorie "Privatsphäre"
    - "Biometrische Funktionen deaktivieren"
    - "App-Zugriff auf Kamera deaktivieren"
    - "App-Zugriff auf Mikrofon deaktivieren"

Was ist KMS?

Mit dem KMS (Key Management Server) wird das Aktivieren von Microsoft Produkten einfacher. Sie benötigen keinen Lizenzschlüssel, alles läuft über einen zentralen Server welcher die Lizenzen verwaltet und verteilt. Alle 180 Tage wird die Aktivierung durch Verbindung mit dem Lizenzserver automatisch erneuert. Falls Sie unterwegs sind und diese Meldung erhalten sollten, loggen sie sich bitte über das VPN in das Hochschulnetz ein um die Aktivierung zu erneuern.

(a) Eingabeaufforderung als Administrator starten
(a) Eingabeaufforderung als Administrator starten
(b) Konfiguration
(b) Konfiguration

Konfiguration

Zunächst öffnen sie die Eingabeaufforderung mit administrativen Rechten. Mit MS Windows 10 reicht es nicht mehr aus, lokal als Administrator angemeldet zu sein. Zunächst hat jede Kennung aufgrund der sogenannten User Access Control (UAC) nur eingeschränkte Zugriffsrechte. Daher muss die Eingabeaufforderung mit Run as Administrator bzw. Ausführen als Administrator gestartet werden (siehe Bild a)

Anschließend können sie die Befehle zur Aktivierung eingeben. Die nachfolgenden Meldungen sind für Windows Vista und Windows 7 identisch. Bitte warten sie nach jedem Befehl jeweils, bis die Ergebnisdialogbox  erscheint.

  • Gibt Windows den Key Management Server an (hier: kms.skim.hs-owl.de):
    slmgr /skms kms.skim.hs-owl.de
  • Startet die Aktivierung:
    slmgr /ato

    (siehe Bild b)

Hinweis: Sollte der "/" nicht funktionieren, ersetzen Sie ihn durch ein "-"

Erfolgreiche Aktivierung

Nach kurzer Wartezeit erscheinen nach der Eingabe folgende Dialoge:

(c) Dialog 1
(c) Dialog 1
(d) Dialog 2
(d) Dialog 2

Support / Weitere Informationen

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Lizenzverwaltung: Stefan Schreich
E-Mail: software(at)hs-owl.de
Telefon: +49 5261 702-5044