Verweis zur Startseite der Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Servicenavigation

Suchtipps

Tipps zur Suche im Internet

aus:  DUDEN : Die deutsche Rechtschreibung. 24., völlig neu bearb. und erw. Aufl. Mannheim : Dudenverlag, 2006, S. 463
aus: DUDEN : Die deutsche Rechtschreibung. 24., völlig neu bearb. und erw. Aufl. Mannheim : Dudenverlag, 2006, S. 463

Die Suche nach Informationen im Internet wird heute fast ausschließlich mit der Suchmaschine Google in Verbindung gebracht. Das Verb "googeln" hat inzwischen sogar Eingang in den Duden gefunden.

Für das wissenschaftliche Arbeiten spielt neben der Recherche nach Büchern in Bibliothekskatalogen und der Suche nach Aufsätzen in Literaturdatenbanken natürlich auch die Recherche im Internet ein große Rolle.
Aber: Wer wissenschaftlich im Internet recherchiert, verwendet immer mehrere unterschiedliche Suchmaschinen. Die alleinige Benutzung von Google ist nicht ausreichend!
Grundsätzlich ist bei der Verwendung von Texten aus dem Internet für wissenschaftliche Arbeiten darauf zu achten, dass die Inhalte einerseits verlässlich, d. h. inhaltlich korrekt sind. Andererseits muss bei Texten aus dem Internet darauf geachtet werden, ob die dort gemachten Aussagen auch begründet bzw. belegt sind.
Bevor auf die Evaluation von Webseiten eingegangen wird und eine Differenzierung der unterschiedlichen Typen von Suchdiensten genommen wird, geht es darum, was mit Suchmaschinen im Internet nicht zu finden ist.

1. Funktionsweise von Suchmaschinen

Funktionsweise von Suchmaschinen
Funktionsweise von Suchmaschinen

Nicht alles, was im Internet existiert, kann eine Suchmaschine finden.
Um diese Tatsache zu verstehen, ist es notwendig, die Funktionsweise von Suchmaschinen zu kennen.
Zum Aufbau von Suchmaschinen surfen automatisierte Computer - Crawler genannt - durch das Internet. Sie hangeln sich dabei über Links von einer Webseite zur nächsten. Auf diese Weise erreichen sie im Laufe der Zeit einen großen Teil des Internets. Einzelne Seiten bleiben dabei unberücksichtigt.

Bei jedem Besuch einer Webseite werden von den Crawlern die Inhalte der Seite (Texte, Grafiken etc.) und die zugehörige URL automatisch in einer Datenbank abgelegt. Diese Datenbank bildet mit ihrem Index das Herzstück der Suchmaschine.
Schickt man als Nutzer eine Suchanfrage an die Suchmaschine, wird im Index nach passenden Webseiten gesucht. Die Ergebnisse werden durch das automatische Ranking der Suchmaschine sortiert und anschließend als Trefferliste ausgegeben. Über die aufgeführten URLs kann man dann die ursprünglichen Seiten erreichen.
Wichtig: Eine Suchmaschine sucht immer nur in ihrem Index – nicht direkt im Internet.

2. Das unsichtbare Web

Webseiten, die von einer Suchmaschine nicht besucht (indexiert) worden sind, können nicht gefunden werden. Die nicht auffindbaren Seiten zählen zum unsichtbaren Web. Um diesem Problem abzuhelfen, empfiehlt es sich immer mehrere unterschiedliche Suchmaschinen zu befragen.
Es gibt weitere Faktoren, die dazu führen, dass manche Webseiten nicht gefunden werden können. Dazu zählen teilweise dynamisch erzeugte Seiten, d. h. Webseiten, die erst durch die Eingabe eines Besuchers der Seite generiert werden, z. B. die Trefferliste einer Suchmaschine. Weiterhin können die Crawler der Suchmaschinen keine Inhalte auf passwortgeschützten Seiten indexieren. Auch diese sind damit nicht auffindbar.
Manchmal können Seiten nicht gefunden werden, weil sie in der Hierarchie einer Webseite zu versteckt abgelegt sind. In diesem Fall dringt der Crawler nicht bis in die tiefste Ebene der Webpräsenz vor. Eine solche versteckte Seite bleibt damit über Suchmaschinen unauffindbar. Auch urheberrechtlich geschütztes Material ist in den meisten Fällen nicht im Internet zu finden.

Einen weitere Bereich des unsichtbaren Webs machen die Bibliothekskataloge und Literaturdatenbanken aus. Diese können nur durch den direkten Aufruf der einzelnen Recherchesysteme durchsucht werden.
Ein Großteil der wissenschaftlich relevanten Literatur ist über allgemeine Suchmaschinen nicht auffindbar.
Über die Größe des unsichtbaren Webs (im Verhältnis zum sichtbaren, d. h. mit Hilfe von Suchmaschinen auffindbaren Web) gibt es unterschiedliche Angaben. Sie reichen von der Annahme, der unsichtbare sei mindestens genau so groß wie der sichtbare, auffindbare Teil des Webs, bis zur Vorstellung, der unsichtbare Bereich sei 500mal größer. Dass es keine genaue Zahl dazu gibt, liegt in der Natur der Sache: Was nicht auffindbar ist, kann auch nicht gezählt werden.
Im folgenden wird gezeigt, wie der sichtbare Teil des Internets gefunden werden kann.

3. Typen von Suchdiensten

Es gibt unterschiedliche Suchdienste im Internet. Je nach Zweck und Informationsbedürfnis sollten einer oder mehrere der folgenden Typen verwendet werden:

  • Nachschlagewerke
  • Verzeichnisse
  • Social-Bookmarking-Dienste
  • (Allgemeine) Suchmaschinen
  • Meta-Suchmaschinen
  • Spezialsuchmaschinen
  • Open-Access-Suchmaschinen
  • Virtuelle Fachbibliotheken

3.1 Nachschlagewerke

Kennzeichen: In Nachschlagewerken sind bestimmte Fakten verzeichnet. Zu den Nachschlagewerken zählen natürlich Lexika und Enzyklopädien, aber auch Wörterbücher sowie Telefonbücher und Adressverzeichnisse.
Einsatzzweck: Sind konkrete Fakteninformationen, z. B. die Lebensdaten einer Person, gefragt oder soll ein unbekannter Begriff erklärt werden, empfehlen sich Nachschlagewerke. Dies gilt natürlich nicht nur für Nachschlagewerke im Internet, sondern auch für die gedruckten Ausgaben in der Bibliothek.

Beispiele:
Logo Wikipedia

Wikipedia: Die "freie Enzyklopädie" ist das gemeinschaftliche Werk tausender Internetnutzer. Theoretisch kann jeder an der Enzyklopädie mitschreiben und eigene Inhalte beitragen. Daher sind die Inhalte ggf. kritisch zu hinterfragen. URL: www.wikipedia.de

Logo Leo

LEO: Das Online-Wörterbuch wurde von der Technischen Universität München ins Leben gerufen. Möglich sind Übersetzungen der Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Chinesisch. Ergänzt wird das Wörterbuch um ein Forum zu sprachlichen Detailproblemen. URL: dict.leo.org

3.2 Verzeichnisse

Verzeichnisse entstanden in der Anfangsphase des Internets. Damals waren die Webseiten aufgrund der geringen Anzahl noch einigermaßen überschaubar. Um eine Ordnung in die vorhandenen Webseiten zu bringen, begannen Einzelne diese in Kategorien und Unterkategorien einzusortieren. Subjektiv irrelevante Seiten wurden dabei nicht berücksichtigt. Die strukturierten Sammlungen von Internetquellen (Verzeichnisse) waren die ersten Rechecheinstrumente des Internets.

Kennzeichen: Von Menschen ausgewählte Links werden in einer hierarchischen Struktur gegliedert. Über die Aufnahme von Seiten in das Verzeichnis entscheidet eine Redaktion.
Einsatzzweck: Für einen ersten Überblick zu einem Thema bieten sich Verzeichnisse an. Man erhält außerdem ausschließlich auf Relevanz überprüfte Webseiten angezeigt.

Beispiele:
Logo Web

Web.de: Vom Freemail-Anbieter Web.de betrieben. Es ist laut Eigenwerbung "Deutschlands umfangreichstes Internetverzeichnis". URL: suche.web.de

Logo DMOZ

Das Open Directory Project ist eines der ältesten Verzeichnisse im Internet. Es wird von freien Redakteuren betreut und ist damit nicht der Kontrolle durch ein Unternehmen unterworfen. URL: www.dmoz.org

3.3 Social-Bookmarking-Dienste

Bei Social-Bookmarking-Diensten handelt es sich eigentlich um Linksammlungen. Angemeldete Benutzer können ihre Favoriten, Bookmarks oder Lesezeichen online abspeichern. Das hat für den einzelnen den Vorteil, dass diese nicht nur an einem Rechner lokal zur Verfügung stehen, sondern von jedem Rechner aus über das Internet aufgerufen und gepflegt werden können. Ist die so angelegte Bookmark-Sammlung öffentlich abgelegt, können auch andere Nutzer diese Linksammlung einsehen. Mit Hilfe von Schlagwörtern (engl. Tags) wird der Link auf eine Webseite inhaltlich beschrieben. So ist eine gute thematische Suche in den Linksammlungen eines Social-Bookmarking-Dienstes möglich.

Kennzeichen: Ein Social-Bookmarking-Dienst dient der online Verwaltung von Favoriten oder Bookmarks. Die so entstehende Linksammlung des Nutzers kann ggf. öffentlich zugänglich gemacht werden und bildet dann für andere ein hilfreiches Rechercheinstrument. Kriterium für die Aufnahme einer Webadresse ist die von einzelnen Personen festgestellte Relevanz.
Einsatzzweck: Social-Bookmarking-Dienste eignen sich besonders, um herauszufinden welche Webseiten andere Internetnutzer für sinnvoll und relevant zu einzelnen Suchwörtern erachten. Eine Suche kann anhand von tags erfolgen.

Beispiele:
Logo Delicious

Einer der ersten Social-Bookmarking-Dienste war der amerikanische Anbieter Delicious. Auch heute finden sich dort in erster Linie englischsprachige Links. Eine Suche ist ohne Anmeldung möglich, zur Nutzung der Bookmarking-Funktion ist eine kostenlose Registrierung erforderlich. URL: www.delicious.com

3.4 Suchmaschinen

Die meist genutzten Suchdienste des Internets sind die (allgemeinen) Suchmaschinen. Häufig bieten diese neben der Suche nach Webseiten auch noch weitere Funktionen wie Bilder-Suche oder die Suche nach Musik oder Videos. Wichtig: Suchmaschinen durchsuchen lediglich den automatisch generierten Index; sie durchsuchen während einer Suchanfrage nicht das Internet als solches.

Kennzeichen: Die Suche erfolgt in einem automatisch generierten Index. Es findet keine Qualitätskontrolle statt. Die Treffer werden durch eine Relevanzbewertung (Ranking) in eine bestimmte Reihenfolge gebracht.
Einsatzzweck: Allgemeine Suchmaschinen eignen sich - bei Nutzung der erweiterten Suchfunktionen - insbesondere für sehr differenzierte Suchanfragen, die in dieser Form in Verzeichnissen nicht möglich sind, und für Informationen zu aktuellen Themen.

Beispiele:
Logo Google

Die bekannteste und meist genutzte Suchmaschine ist Google. URL: www.google.de

Logo Yahoo

Eine echte Alternative zu Google ist die Suchmaschine von Yahoo! Bereits bei der Eingabe eines Suchwortes werden Vorschläge für Suchbegriffe gemacht. Da Yahoo! mit einem eigenen Index arbeitet, weichen die Suchergebnisse von den Treffern bei Google ab. URL: de.search.yahoo.com

3.5 Meta-Suchmaschinen

Eine Meta-Suchmaschine eine Suchmaschine, die gleichzeitig mehrere Suchmaschinen befragt und dem Nutzer eine gemeinsame Trefferliste ausgibt. Eine Meta-Suchmaschine ist demnach eine übergeordnete ("meta") Suchmaschine.

Kennzeichen: Eine Meta-Suchmaschine befragt mehrere Suchdienste gleichzeitig. Die Ergebnisse werden in einer gemeinsamen Trefferliste ausgegeben. In vielen Fällen kann an der Trefferliste abgelesen werden, in welchem Suchdienst der Treffer ursprünglich gefunden wurde.
Einsatzzweck: Meta-Suchmaschinen erleichtern die Suche. Sie sind insbesondere dann sinnvoll einzusetzen, wenn in einer einzelnen Suchmaschine keine oder sehr wenige Treffer bzw. nur irrelevante Ergebnisse gefunden worden sind.

Beispiele:
Logo MetaGer

Die deutschsprachige Meta-Suchmaschine MetaGer wird vom Rechenzentrum der Universität Hannover betrieben. Hier ist möglich vorab festzulegen, welche Suchdienst in die Meta-Suche einbezogen werden sollen. Es werden in erster Linie wissenschaftlich relevante Suchdienste einbezogen. URL: www.metager.de

Logo Metacrawler

Eine kommerzielle Meta-Suchmaschine ist metacrawler. Der Schwerpunkt der Suchergebnisse liegt auf englischsprachigen Seiten. Werbefinanzierte Treffer werden nicht eindeutig hervorgehoben. URL: www.metacrawler.com

3.6 Spezialsuchmaschinen

Spezialsuchmaschinen erlauben es einen einigermaßen genau definierten Teil des Internets zu durchsuchen. Dabei können formale Kriterien ausschlaggebend sein, wie z. B. bei einer Bilder-Suchmaschine. Oder aber es sind inhaltliche Kriterien, die eine Spezialsuchmaschine ausmachen, z. B. eine Suchmaschine für Physik-Informationen.

Kennzeichen: Nur ein bestimmter Teil des Internets wird von Spezialsuchmaschinen abgedeckt. Die Eingrenzung kann thematisch oder formal erfolgen.
Einsatzzweck: Bei sehr speziellem Informationsbedarf bzw. wenn sich die Suche thematisch oder formal genau eingrenzen lässt. Wenn sehr hohe Relevanz der Suchergebnisse gewünscht wird, eigenen such Spezialsuchmaschinen sehr viel besser als allgemeine Suchmaschinen.

Beispiele:
Logo Paperball

Eine reine Nachrichten-Suchmaschine ist Paperball. Es werden nur Webseiten durchsucht, die aktuelle Nachrichten liefern. Die einzelnen Meldungen sind mit Datum und Uhrzeit versehen und werden umgekehrt chronologisch sortiert: In der Trefferliste stehen die aktuellsten Nachrichten immer ganz oben. URL: www.paperball.de

Logo BASE

Eine Spezialsuchmaschine für ausschließlich wissenschaftliche Informationen im Internet bietet die Universitätsbibliothek Bielefeld unter dem Namen BASE (Bielefeld Academic Search Engine) an. URL: www.base-search.net/

Logo pro-physik.de

Eine auf Themen mit Bezug zu Physik ausgerichtete Spezialsuchmaschine ist die Findemaschine pro-physik.de. Es werden ausschließlich Webseiten indexiert, die für physikalische Fragestellungen relevant sind, z. B. die Seiten von Physik-Fachbereichen der Hochschulen oder von Forschungsinstitutionen. URL: www.pro-physik.de

Logo open-access.net

3.7 Open-Access-Suchmaschinen

Bei Open-Access-Publikationen handelt es sich um im Internet veröffentlichte (wissenschaftliche) Publikationen. Anders als wissenschaftliche Texte, die in Büchern und Zeitschriften veröffentlicht werden, sind Open-Access-Publikationen für jedermann frei verfügbar; der Kauf teurer, wissenschaftlicher Fachpublikationen ist nicht notwendig. In der Regel werden diese Texte auf Servern von Hochschulen, Bibliotheken oder Forschungseinrichtungen veröffentlicht.

Zum Finden von Open-Access-Publikationen existieren zahlreiche Spezialsuchmaschinen. Eine gute Übersicht findet sich auf der Informationsplattform open-access.net. URL: open-access.net/de/recherche/oasuchmaschinen/

3.8 Virtuelle Fachbibliotheken

Virtuelle Fachbibliotheken vereinen die unterschiedlichsten Zugänge zu wissenschaftlichen Informationen unter einer Oberfläche. Hier finden sich fachbezogenen Internet-Suchmaschinen, Bibliothekskataloge, Literaturdatenbanken, Zeitschriftenverzeichnisse oder Bilddatenbanken. Häufig werden die Virtuellen Fachbibliotheken durch Informationen zur erfolgreichen Literatursuche im behandelten Fachgebiet ergänzt.

Logo DFG

Der Aufbau virtueller Fachbibliotheken wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt. Eine Übersicht der virtuellen Fachbibliotheken in Deutschland findet sich auf den Seiten des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV). URL: www.gbv.de/bibliotheken/vifa-olc-ssg/

4. Evaluation von Webseiten

Inhalt:
Die erste Frage bei der Bewertung von Webseiten ist: Passt der Inhalt der Seite zur Suchfrage, zu meinem Informationsbedarf?

Anschließend sollten weitere, formale Kriterien begutachtet werden:

URL/Webadresse:
Anhand der Webadresse können oftmals Rückschlüsse auf den Urheber bzw. die Relevanz einer Seite gezogen werden. Ist der gesuchte Begriff oder der Name der gesuchten Institution Teil der URL, ist das in vielen Fällen ein Hinweis auf die hohe Relevanz der Seite.

Kriterium URL

Aktualität:
Es gilt zu überprüfen, wann die Seite zuletzt verändert, d. h. aktualisiert wurde. Das Stand-Datum muss auch beim Zitieren von Webseiten angegeben werden.

Kriterium Aktualität

Impressum:
Das Impressum sollte eine verantwortliche Person mit Namen und Kontaktmöglichkeit nennen. Betreiber von Webseiten in Deutschland sind verpflichtet ein Impressum anzugeben. Häufig findet man entsprechende Informationen auch unter "Kontakt" oder "Über uns".

Kriterium Impressum

Anbieter:
Die im Impressum genannte Person, Organisation oder Firma sollte auf ihre möglichen Interessen oder Intentionen hinterfragt werden.

Kriterium Anbieter

Zielgruppe:
An wen richtet sich die Seite? Handelt es sich um eine Seite für potenzielle Kunden (Werbung) oder richtet sich die Seite an Kinder (Niveau?). Nur wissenschaftliche Seiten sollten für die eigene wissenschaftliche Arbeit verwendet werden.

Kriterium Zielgruppe

Design/Gestaltung:
Auch wenn die Frage nach der Gestaltung immer einen subjektiven Anteil hat, liefert das Aussehen der Seite oftmals schon Hinweise auf die inhaltliche Qualität einer Seite. Zu wissenschaftlichen Inhalten gehört in der Regel eine übersichtlich, aufgeräumte Gestaltung.

Kriterium Design

Navigation:
Wie ist die Navigation der Seite aufgebaut? Kann man zu jeder Zeit erkennen, wo auf der Seite, an welcher Stelle der Hierarchie man sich befindet? Erscheinen hinter den Bezeichnungen der Navigation tatsächlich die vermuteten Inhalte?

Kriterium Navigation

Sprache:
Neben der Frage, ob es sich um eine deutsch- oder fremdsprachige Seite handelt, sollte auch geprüft werden, auf welchem Niveau sich die Sprache bewegt. Handelt es sich um Umgangssprache, ist das Niveau kindgerecht, jugendlich oder wird eine neutrale, wissenschaftliche Ausdrucksweise verwendet?

Kriterium Sprache

Gesamteindruck:
Letztlich entscheidet über die Frage, ob eine Seite für eine wissenschaftliche Arbeit verwertbar ist die Summe der ermittelten Kriterien.

Kriterium Gesamteindruck - Daumen Hoch