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Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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Urheberrecht

Was bedeutet die Neuregelung zu §52a UrhG für Sie als Lehrende?

Bis zum 30. September 2017 bleibt die Bereitstellung digitaler Dokumente nach § 52a UrhG im bisherigen Umfang zulässig. Sie können weiterhin Texte im zulässigen Umfang bereitstellen, ihre Studierenden können darauf zugreifen.
Spätestens bis zu diesem Termin wollen die Beteiligten (KMK, HRK und VG Wort) unter Berücksichtigung der BGH-Entscheidung vom 20. März 2013 eine praktikable Lösung an den deutschen Hochschulen implementieren.  Die Möglichkeit, auch im Wintersemester 2017/18 Textmaterialien auf Grundlagen von § 52a UrhG in einem Semesterapparat, ILIAS-Kurs etc. zu verwenden, wird von dieser Lösung abhängen.

Gilt dies auch für Abbildungen?

Dies gilt nur für Textmaterialien wie Auszüge aus Büchern oder Zeitschriftenartikel, nicht für andere Werkarten wie Abbildungen, Noten, Videos etc. Für andere Werkarten als Text wurden mit allen Verwertungsgesellschaften Vereinbarungen über Pauschalvergütungen geschlossen.
Abbildungen werden nach § 52a als "Werke geringen Umfangs" behandelt. Die Nutzung ist weiterhin gestattet, da hierzu eine Pauschalvergütung an die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst vereinbart wurde. Die Verwendung von Abbildungen innerhalb eines eigenen Werkes ist darüber hinaus auch als Zitat nach § 51 UrhG möglich.

Darf ich Textstellen auch weiterhin zitieren?

Selbstverständlich dürfen Sie nach wie vor auf Grundlage von § 51 UrhG nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis auch einzelne Textstellen oder Abbildungen als Zitat unter Angabe der Quelle wiedergeben. Das Zitat muss der Erläuterung der eigenen Ausführungen dienen. Es darf nur im gebotenen Umfang zitiert werden.