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Lichtverschmutzung

1972: die FH, allein auf der grünen Wiese
1972: die FH, allein auf der grünen Wiese
2003: kurz vor dem Umbau der Lipperlandhalle (oben links)
2003: kurz vor dem Umbau der Lipperlandhalle (oben links)
2008: Fassade mit Bodenflutern am Platz der alten Halle
2008: Fassade mit Bodenflutern am Platz der alten Halle
Bild vom Dach der HS-OWL mit 20s Belichtungsdauer. Es sind nur die hellsten Sterne zu sehen.
Bild vom Dach der HS-OWL mit 20s Belichtungsdauer. Es sind nur die hellsten Sterne zu sehen.
Der gleiche Himmelsausschnitt am Standort Moydans
Der gleiche Himmelsausschnitt am Standort Moydans
 

Durch neue Wohngebiete im Süden der Stadt Lemgo hat sich um die Sternwarte herum in den letzten 10 Jahren  ein beträchtlicher Lichtsmog entwickelt. Glücklicherweise haben die Stadtwerke in den letzten 2 Jahren umweltfreundlichere Straßenlaternen installiert. Die Lichtsituation für die Sternwarte hat sich dadurch wieder verbessert. Helle Objekte können somit wieder beobachtet und fotografiert werden.

Nicht nur die Helligkeit sondern auch die Abstrahlcharakteristik und die Farbtemperatur von Leuchtmitteln können zu Konflikten mit der Umwelt führen. Neben der offensichtlichen Störung der astronomischen Tätigkeiten verursacht die heutige Beleuchtung auch biologische Probleme bei Tier und Mensch. Nachtaktive Tiere sterben in den Städten aus, auch der Mensch bekommt gesundheitliche Probleme durch die fehlende Dunkelheit. Die Gesetzgebung nimmt sich bis jetzt nur zögerlich dieses Problems an.

Einen Vortrag zum Thema Lichtverschmutzung von Prof. Dr. Berlemann finden Sie im nachfolgenden PDF-Dokument: Vortrag Lichtverschmutzung